30.06.2017 Ehe & Familie

Ehe für alle – „wir nehmen niemand etwas weg“

In der heutigen Bundestagsdebatte zur Einführung der „Ehe für alle"  wurde von mehreren Politikern der SPD, Linken und Grünen (sinngemäß) der folgende Satz geprägt: Vielen Menschen wird etwas gegeben, niemand etwas genommen.

 

An einen hat in dieser Debatte niemand gedacht: an Gott. Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Fraktion war der einzige, der überhaupt das christliche Bild von Ehe in die Diskussion brachte. Man sah ihm an, wie schwer es ihm fiel, seine auf der Bibel fußende Überzeugung, dass Mann und Frau zusammengehören, nur als eine Alternative für Christen vorzustellen. Man könne als Christ auch zu anderer Überzeugung geraten. Richtig ist, dass es viele Christen gibt, vor allem solche, die sich Christen nennen, die zu anderen Überlegungen kommen. Auf der Basis von Gottes Wort kann das niemand.

 

Warum nicht? Weil in Gottes Wort nicht eine einzige Bibelstelle zu finden ist, die überhaupt positiv über die intime Verbindung von Mann und Mann oder Frau und Frau spricht. Im Gegenteil! Es gibt eine Anzahl an Bibelstellen, die diese Art von Verbindung verurteilt. Gottes Wort nennt das Hurerei.

 

Mit anderen Worten: Man gaukelt Menschen vor, dass es viele Wege einer ehelichen Beziehung gebe. Gott aber sagt: Es gibt nur einen. Man nimmt Gott die Ehre, die Er mit der ehelichen Beziehung von Mann und Frau und nur mit dieser Beziehung verbunden hat. Gottes Wort und seine Ehre wird mit Füßen getreten. Das gilt leider nicht nur für viele Politiker, sondern auch für die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD).

 

Wieder einmal rühmten sich viele Redner angesichts dieser historischen Leistung, dass von nun an Homosexuelle (Lesben) heiraten könnten. Es ist wieder ein Beispiel, dass Menschen nicht erkennen, dass sie sich des Gerichtes Gottes rühmen. Denn Gott gibt Menschen dieser Homosexualität hin, weil sie Ihn in das Gleichnis eines Bildes von verweslichen Menschen und Tieren verwandelt haben (Röm 1,23.24). Ja, schlimmer noch, Menschen behaupten heute allen Ernstes, es gebe keinen Gott. Der Mensch sei Gott.

 

„Darum hat Gott sie hingegeben in den Begierden ihrer Herzen zur Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauscht und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben anstatt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen. Deswegen hat Gott sie hingegeben in schändliche Leidenschaften; denn sowohl ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen vertauscht, als auch ebenso die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen haben und in ihrer Wollust zueinander entbrannt sind, indem sie, Männer mit Männern, Schande trieben und den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen." So spricht Gott in Römer 1 durch seinen Apostel. Heute erleben wir einmal mehr, wie wahr das ist.

 

Nur: Es findet nicht in der heidnischen Welt statt, sondern in dem ehemals christlichen Abendland. Aber die Christen sind wieder zu Heiden geworden, so wie die Israeliten (Richter 19.20) zu Sodom und Gomorrha, Heiden (1. Mo 19) geworden ist. Manchmal könnte man meinen, die Gottlosigkeit habe schon ihren Höhepunkt erreicht. Aber dazu muss erst noch der Antichrist und der Römische Kaiser offenbar werden. Dann werden wir, die wir an den Herrn Jesus als an unseren Retter glauben, im Himmel sein. Gott sei Dank!

 

Wie aber wird das göttliche Gericht, der Zorn Gottes, über die ungläubigen Menschen aussehen! Rette sich zu Jesus noch derjenige, der sich retten lassen möchte!