28.02.2017Schöpfung

Lug und Trug – Triebfedern der Evolution?

Bild: Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen

Im Wissenschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gibt es in unregelmäßigen Abständen eine Reihe über die Frage: Woher kommt der Mensch? Die Wissenschaft versucht, auf diese Frage seit langer Zeit eine Antwort zu finden.

 

Eigentlich ist es so einfach: Keiner von uns war dabei! Also wird auch die Wissenschaft letztlich nur Thesen dazu aufstellen können, die immer wieder einer Widerlegung anheimfallen werden. Aber man meint, dieser Frage auf wissenschaftliche Weise am nächsten kommen zu können.

 

Manchmal habe ich den Eindruck: Wenn die Wissenschaft auf diese Weise zu der Erkenntnis gerät, dass es am Anfang nur einen Mann gegeben hat, dann muss dieser aus sich selbst heraus eine Frau gezeugt haben, ohne dass eine Frau da war. Es gibt nichts, was zu töricht wäre, woran der Mensch nicht glauben kann, wenn es nur von der Wissenschaft so behauptet wird und man Gott dafür nicht benötigt.

 

Dabei ist es so einfach: Das, was am Anfang war, können wir entweder nicht mit Bestimmtheit erkennen, oder derjenige, der damals existiert, hat es uns offenbart. Und so ist es: Gott hat uns den Anfang offenbart: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“ (1. Mo 1,1). In 1. Mose 1,27 fügt der Ewige, Gott, hinzu: „Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie.“

 

Zurück zur Wissenschaft. In einem Beitrag der FAZ äußerte sich kürzlich Volker Sommer. Er ist Professor für evolutionäre Anthropologie am University College London. Sein Fazit unter dem oben gewählten Titel: „Täuschung und Betrug, so behaupte ich, waren wichtige Antriebsfedern für die Evolution unserer Intelligenz und unserer Emotionen. Weil dies kein unwesentliches Geschenk ist – ebendeshalb scheint mir ein beherztes Lob der Lüge angesagt.“

 

Natürlich muss man die Sünde wegdiskutieren, wenn man keinen Platz in seinem Weltbild für Gott hat. Und dann ist Lüge nichts Schlechtes, sondern etwas Akzeptables. Wem wird man damit gerecht? Dem Vater der Lüge – das ist dem Teufel. Er freut sich – auch wenn er selbst unter dem Gerichtsurteil Gottes steht –, wenn Menschen durch seine Irreführung dazu kommen, Gott und die „Moral Gottes“ zu verdrängen. Denn was sagt der ewige Gott zur Lüge? Der Sohn Gottes musste einmal den Juden vorwerfen: „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Er war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und ihr Vater“ (Joh 8,44). Satan hat die Lüge erfunden und dem Menschen eingetrichtert.

 

Und was sagt der Herr Jesus über diejenigen, die ewig in der Hölle sein werden – ihrer Sünden wegen? „Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut“ (Off 22,15). Die Lüge kann nicht gelobt werden – sie ist eine Sünde, die in die Hölle führt. Gerettet wird nur derjenige, der anerkennt, dass Gott existiert und dass Er seinen Sohn als Retter gesandt hat, um uns zu erlösen. Er ist der Retter – Ihn müssen wir annehmen, um in den Himmel zu kommen.