10.06.2017 Matthäus | 1. Petrus

Petrus greift die Offenbarung des Vaters auf

Bild: Petrus

Petrus muss von den Aussagen des Herrn überwältigt gewesen sein. Gott, der Vater, hatte ihm offenbart, dass Jesus der Christus ist, der Sohn des lebendigen Gottes. Und der Herr hatte ihm dann offenbart, was für ein gewaltiger Organismus die Versammlung Gottes ist.

 

Wir wissen nicht, wie viel er davon verstanden hat. Aber eines wissen wir: Er hat dieses Thema nicht vergessen. Denn in seinem ersten Brief spricht Er von den Steinen, von denen auch er einer war (petros). Zwar benutzt er hier das vom Herrn Jesus in Matthäus 21,42 ff. verwendete Wort für Stein, nicht „petros". Dennoch ist augenscheinlich, dass er mit den „lebendigen Steinen" auf diese Offenbarung des Herrn zurückkommt. Noch ein weiteres Wort hat Petrus nachhaltig beeindruckt: lebendig. Er durfte sagen, dass der Herr Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist.

 

In seinem Brief spricht er von:

  • einer lebendigen Hoffnung (1. Pet 1,3);
  • dem lebendigen Wort Gottes (1. Pet 1,23);
  • dem lebendigen Stein, das ist Christus selbst (1. Pet 2,4);
  • lebendigen Steinen, das sind er und alle Gläubigen (1. Pet 2,5);
  • dem lebendig gemachten Herrn, nachdem Er gestorben war (1. Pet 3,18).

 

Paulus sollte später ebenfalls dieses Wort aufgreifen, wenn er von der Versammlung des lebendigen Gottes schreibt (1. Tim 3,15). So haben wir die Versammlung des Sohnes des lebendigen Gottes, was von der lebendigen Kraft des Herrn spricht, und die Versammlung des lebendigen Gottes. Es ist dieselbe Versammlung, und wir wissen, dass Vater und Sohn eins sind (vgl. Joh 10,30).