28.03.2017 Ehe & Familie

Unreinheit (1)

Gott hat in alttestamentlicher Zeit zugelassen, dass Männer gleichzeitig mehrere Frauen hatten. Im Neuen Testament aber zeigt der Herr Jesus, dass dies nie Gottes Geboten entsprach. Schon unmittelbar nach der Schöpfung des Menschen spricht Gott davon, dass ein Mann zusammen mit seiner Frau eine untrennbare neue Einheit bildet. Da ist kein Platz für mehrere Partnerschaften.

 

Nun ist in Deutschland Polygamie verboten. Abgesehen von dem sündigen Fall, dass Menschen parallel und ohne verheiratet zu sein mehrere Partnerschaften pflegen, hält man sich auch daran. Leider hat sich in einer Weise, an die man zunächst gar nicht denkt, doch eine Art von „Vielehe“ entwickelt. Denn der Konsum von pornografischen Inhalten führt dazu, dass man die Personen bzw. Körper, die man sich mehr oder weniger regelmäßig ansieht, nicht mehr aus dem Bewusstsein löschen kann. Wann immer solch ein Konsument mit seinem Ehepartner ehelich zusammen ist, sieht er diese Körper vor sich. Oftmals kann er nicht mehr ohne diese Bilder, weil er nur auf diese Weise in der Lage ist, seine eheliche Pflicht zu leisten. Leider ist es so, dass dies nicht nur eine Sünde von Männern ist, sondern – wenn auch in etwas geringerem Maß – von Frauen.

 

Gibt es kein Entrinnen aus einem solchen Kreislauf? Doch! Wer seine Sünde erkennt und bekennt, dem wird vergeben werden (1. Joh 1,9). Wer dann den Herzensentschluss fasst, sich nicht mehr mit diesem Schlamm zu verunreinigen, sondern sich Gott und seinem Wort zuzuwenden, kann ein solches Leben hinter sich lassen. Oftmals wird er eine gläubige Vertrauensperson nötig haben, die für ihn betet und ihm zur Seite steht. Denn auch die Ehe muss wieder neu mit echter Liebe aufgebaut werden. Aber das ist möglich!