25.07.2016Ehe & Familie

Schützt eure Kinder!

Der Apostel Paulus ermahnt die Gläubigen: „Hurerei aber und alle Unreinheit oder Habsucht werde nicht einmal unter euch genannt, wie es Heiligen geziemt; auch Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzelei, die sich nicht geziemen, sondern vielmehr Danksagung. Denn dieses wisst und erkennt ihr, dass kein Hurer oder Unreiner oder Habsüchtiger (der ein Götzendiener ist) ein Erbteil hat in dem Reich Christi und Gottes" (Eph 5,3-5).

 

Diese Worte finden oftmals unter Gläubigen kein Gehör mehr, wie viel mehr nicht unter Ungläubigen, in unserer Gesellschaft. Es geht in diesem Vers nicht darum, dass wir das Thema nicht behandeln dürften - wie in diesem Artikel. Aber der Apostel untersagt, dass man über das Thema auch nur spricht, um sich darüber auszulassen, um über solche Sachen zu witzeln, sie sich anzusehen, Freude daran zu haben oder leichtfertig darüber zu reden.

 

Genau das aber geschieht nun in Schulen. Beispielsweise las ich jetzt, dass in Nordrhein-Westfalen 12-Jähige Sexualpraktiken wie Sadomasochismus und Phänomene wie der „Darkroom" (Sex in Gruppen gibt es dort) vorgestellt bekommen. Sie sollen wissen, was heute „in" ist und gemacht wird. Und das ist nicht nur der Trend in NRW, sondern auch in anderen Bundesländern. Wir haben ja die große Diskussion in Baden-Württemberg noch im Ohr.

 

Jedem Gläubigen sollte klar sein, dass auf diese Weise das unerlässliche Schamgefühl seines Kindes verletzt oder sogar zerstört wird. Selbst wenn das Kind solche Dinge (noch) für verkehrt hält, hat Satan die Tür im Kopf(kino) des Kindes damit geöffnet für „Schändliches", für „Schamwürdiges", für etwas, was das Gewissen verletzt und die Begierden und Neugier früher oder später anregt.

 

Man nennt das heute „Schule der Vielfalt". In Wirklichkeit ist es „Schule der Schande und Bosheit" - in Gottes Augen. Man nennt dies ein Mittel der „Antidiskriminierung" - in Wirklichkeit werden diejenigen, die noch einen Hauch von Gottesfurcht besitzen, diskriminiert.

 

Nach einem Schulbuch sollen Kinder ab 13 Jahren „Analsex" als Theaterstück darstellen. Zugleich soll auf „Dildos" und „Vaginalkugeln" im Unterricht zurückgegriffen werden. „Sexualpädagogisch sinnvoll" sei es zudem, wenn Schüler einen „Puff für alle" bauten. Und die eben genannten Dinge sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Über den weiteren Schmutz, der den Kindern vorgestellt wird, wollen wir hier gar nicht weiter reden.

 

Schützt Eure Kinder vor einem solchen Einfluss! Wenn es dazu kommt, dass Kinder Sexualkundeunterricht bekommen, sprecht mit den Lehrern darüber, was sie für ein Material verwenden, was sie im Unterricht durchnehmen wollen. Und dann müssen wir mit unseren Kindern ebenfalls nach den Unterrichtsstunden reden, was tatsächlich abgelaufen ist. Vorher allerdings sollten sie von uns die biblische Belehrung bekommen, was Gott über Liebe und Intimsein von Mann und Frau sagt. Auch wenn das alles andere als leicht ist, wenn wir Kinder in der Pubertät besitzen: Es ist unabdingbar, dass wir uns dieser Verantwortung stellen.