28.05.2003Jesus Christus / Gott

Edmund Hillary: Der Erste am fernen Gipfel

In noch viel größerem Maß wird dies für immer für den Herrn Jesus gelten: Wir werden aufgefordert, hinzuschauen „auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der die Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes“ (Hebräer 12,2). Er hat als Erster seinen Glaubensweg vollendet. Und im Gegensatz zu Vielen, die zwar schon heimgegangen, schon entschlafen sind, aber noch keinen Auferstehungskörper besitzen, ist Er in dieser Weise längst verherrlicht!

Christus, der Erstling und Erstgeborene …

„Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen“ (1. Korinther 15,20). Er allein ist nicht nur entschlafen, sondern auch als Erster einer neuen Ordnung auferstanden.

Zudem ist Er „der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe“ (Kolosser 1,18). Er ist der Erste, der die übrigen Toten alle hinter sich gelassen hat. Ja, Er war tot, aber Er ist auferstanden. Aber während Er auferstand, bleiben viele zurück. Daher die großartige Tatsache, dass Er aus den Toten auferstand!

… wir, die Nachfolger

Aber genauso, wie Edmund Hillary viele andere nachfolgten, so werden auch Christus viele andere nachfolgen. Nur diejenigen, die ihr Leben Ihm übergeben haben. Oder die im Alten Testament in ihrem Leben gezeigt haben, dass sie einen lebendigen Glauben auf Gott besitzen. Sie alle – aber auch nur sie – werden Christus folgen. Er ist der Erstling, der Erstgeborene. Allein diese Bezeichnung schließt ein, dass andere folgen werden. Er hat den Vorrang, aber Er nimmt andere mit. „Denn wie in dem Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; dann die, die des Christus sind bei seiner Ankunft“ (1. Korinther 15,23).

Zu dieser „Ordnung“, zu dieser Abteilung dürfen wir gehören, die wir an den Herrn Jesus glauben. Wir werden Ihm nachfolgen, denn Er hat es bezeugt. Er ist der Vorläufer, und wir laufen Ihm nach. Welch eine Ehre!

Auferstehung und Himmelfahrt – wir werden es erleben

Und selbst seine Himmelfahrt – die an sich einmalig und einzigartig ist, werden wir erleben. Bei seiner Himmelfahrt sagten Engel zu den zurückbleibenden Jüngern: „Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird ebenso kommen, wie ihr ihn habt auffahren sehen in den Himmel“ (Apostelgeschichte 1,11). Dann, wenn Er uns zu sich rufen wird, „werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen [den schon entschlafenen Gläubigen] entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein“ (1. Thessalonicher 4,17).

Welch eine Zukunft liegt vor uns. Er ist als Erster vorangegangen. Wir dürfen Ihm nachfolgen. Und wir werden nie traurig sein, dass wir nicht die Ersten waren. Denn ohne Ihn würde keiner von uns – kein einziger – diesen Weg gehen können. Nur, weil Er am Kreuz für uns gestorben ist, werden wir Ihm in der Auferstehung und Himmelfahrt folgen.