16.02.2016Versammlung / Gemeinde | Persönlicher Glaube

Pastorinnen predigen über Romane …

Die Überschrift dieses Artikels ist schon in dreifacher Hinsicht ein Beweis, was in der Kirche heute los ist. Gottes Wort spricht nicht von örtlichen Pastoren. Jedenfalls nicht im Blick darauf, dass Personen für eine örtliche Gemeinde die Verantwortung tragen. Gott spricht davon, dass es örtliche Hirten gibt. Diese werden Älteste genannt. Sie sind immer männlich, wie 1. Timotheus 3 deutlich macht. Und sie werden immer in der Mehrzahl genannt, weil sie keine Leiter von Gemeinden sind, sondern innerhalb der Gemeinde (1. Thes 5,12.13) ihre geistliche Arbeit verrichten.

Zweitens ist es Frauen untersagt, in der Versammlung zu lehren und zu predigen. Sie sollen schweigen in den Versammlungen (1. Kor 14,34). Ihnen ist es verboten, zu lehren (1. Tim 2,12). Auch dagegen verstoßen diese „Pastorinnen“.

Drittens ist man erschrocken, dass jetzt nicht mehr das Wort Gottes vorgestellt wird, sondern Romane. Wozu rief Paulus seinen Freund Timotheus auf? „Predige das Wort“ (2. Tim 3,2). Stattdessen werden in der protestantischen Kirche in Bremen jetzt Hermann Hesse, Jurek Becker, Matthew Quick und Fredrick Backman gepredigt. Wie fragte und sagte mal jemand: Ich suchte die Kirche und fand sie in der Welt. Ich suchte die Welt und fand sie in der Kirche.

Viele entschiedene Christen sehen eine solche Entwicklung mit Trauer und Abscheu. Aber passen wir auf: Das, was in der weltlichen Kirche heute üblich ist, dringt oft nach zehn bis zwanzig Jahren in den Bereich ein, den man früher als „konservativ“ bezeichnete. Wir alle sind Kinder unserer Zeit. Hüten wir uns davor, dieses unbiblische Vorgehen in unseren eigenen Herzen Fuß fassen zu lassen.

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