16.01.2015Schöpfung

Lehre der 6-Tage-Schöpfung verzerrt Glauben?

Das aber ist nicht alles, was Reinhard Hempelmann (Berlin), der Leiter der EZW zu sagen hat. Die Vorstellung, dass Gott die Welt buchstäblich in sechs Tagen gemacht habe, verzerre den christlichen Glauben. So schreibt er im Materialdienst dieser Einrichtung der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Dass Atheisten dieser ungöttlichen Vorstellung anhängen, ist bekannt. Dass aber diejenigen, die von sich sagen, sie seien die Evangelische Kirche, sich so in Widerspruch zu Gottes Wort stellen, ist schlimm. Wenn man zudem bedenkt, dass Hempelmann aus einem christlichen Elternhaus stammt, in dem er das Gegenteil von dem gehört (aber leider offenbar nicht gelernt) hat, was er hier schreibt, kann gläubige Christen nur traurig machen. Es zeigt, dass die Folgegenerationen den Glauben ihrer Eltern nicht automatisch verinnerlichen. Was ist auch „kirchlich" an einer Stelle für Weltanschauungsfragen - wo finden wir das in Gottes Wort?

 

Schauen wir uns an, was Gottes Wort sagt. In 1. Mose 1,1 heißt es in einem einzigen Satz: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Das ist offenbar eine einzige Tat Gottes gewesen. Dieser Satz steht schon in diametralem Gegensatz zu den Evolutionsüberlegungen unserer Gesellschaft. Vermutlich David bestätigt das: „Denn er [Jahwe] sprach, und es war; er gebot, und es stand da" (Ps 33,9). - Wir haben uns daran gewöhnt, dass nach Meinung der Theologen, offenbar auch der EKD, auch nach Überzeugung von Reinhard Hempelmann das alles nur Symbolik ist. Man muss zwar den um diese Verse herum geschilderten Sachverhalt wörtlich verstehen - aber diese Verse darf man nicht buchstäblich verstehen. Man müsste ja - jedenfalls aus Sicht des Wortes Gottes - die Evolutionstheorie aufgeben.

 

In 1. Mose 1,3-2,3 lesen wir, wie Gott in sechs Tagen die Erde gemacht und zubereitet hat, damit Menschen auf ihr leben können. Exakt davon spricht Gott in seinem Dekalog, dem Gesetz an Israel: „Gedenke des Sabbattages, ihn zu heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun; aber der siebte Tag ist Sabbat dem Herrn, deinem Gott ... Denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn" (2. Mo 20,8-11). Kein Israelit konnte hier auf die Idee kommen: „Ja, diese Tage werden wohl Zeiträume ausmachen, wie auch unsere sechs Tage. Wir kennen ja gar nicht 6 Tage à 24 Stunden, sondern unsere Woche besteht aus Jahrmillionen Jahren, und jeweils am Ende sollen wir nicht arbeiten." Jedes Kind sieht, wie absurd eine solche Vorstellung ist. Nur hohe Kirchenvertreter wollen uns vermitteln, dass das alles symbolisch zu verstehen ist.

 

Was verzerrt, ja zerstört den christlichen Glauben? Der Zweifel, der eben nicht nur von Wissenschaftlern, sondern gerade von solchen gesät wird, die sich hohe Vertreter der Kirchen nennen. Sie werden dadurch leider zu Instrumenten des Teufels, der Gottes Wort von Anfang an (1. Mo 3) in Zweifel ziehen wollte. Was war das Ergebnis seines Handelns? Das Begehen der ersten Sünde auf der Erde. So zerstören auch diese Kirchenvertreter, die es besser wissen könnten, den Glauben der Menschen.

 

Wir wollen das für uns selbst nicht zulassen und wo immer wir die Möglichkeit haben, für die Wahrheit Gottes eintreten. Er ist unser Schöpfer - am sechsten Tag, den diese Erde gesehen hat. Daran wollen wir festhalten, auch wenn unser Glaube selbst von denen angegriffen wird, die sich Theologen nennen.

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