15.11.2014Matthäus | Persönlicher Glaube

Jedes unnütze Wort

Die Pharisäer hatten dem Herrn Jesus in boshafter Weise unterstellt, die Dämonen durch Satan auszutreiben. Daraufhin hat Er ihnen deutlich machen müssen, dass sie nicht nur Ihn, sondern sogar den Heiligen Geist damit gelästert haben. Ihr Herz war voller Bosheit, und ihre Worte waren ebenfalls böse.

Jesus ging es aber nicht nur um böse Worte, sondern auch um unnütze Worte. Jedes einzelne Wort, das ein Mensch spricht, sei er ungläubig oder gläubig, wird ins Gericht kommen.

Gott geht nicht davon aus, dass ein Gläubiger unnütze Worte redet. Wenn er das aber tut, dann muss er am „Tag des Gerichts" Rechenschaft darüber ablegen. Er selbst kommt nicht ins Gericht, weil schon ein anderer an seiner Stelle gerichtet worden ist (vgl. Joh 3,18). Aber „wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder empfange, was er in dem Leib getan hat, nach dem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses" (2. Kor 5,10).

In Matthäus 12 kommt es auf die Worte an, die ein Mensch ausspricht. Wenn sie inhaltslos sind, wenn sie keinen Wert haben, wenn sie keinen Bezug zu Gott und seinem Sohn haben, einfach nur dahergeredet werden, bringen sie am Tag des Gerichts keinen Lohn.

Es ist sogar erstaunlich, dass der Herr davon spricht, dass der Mensch aus seinen Worten gerechtfertigt bzw. verurteilt wird. Die Worte zeigen nämlich, ob neues Leben vorhanden ist oder nicht. Dieses neue Leben soll uns daher auch ganz praktisch kennzeichnen - in unseren Worten.