04.10.2014 Matthäus | Persönlicher Glaube

Die Lästerung des Geistes (3)

Das Besondere an der Sünde der Lästerung des Geistes wird durch einen zweiten Satz des Herrn unterstrichen: „Wer irgend ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden." Das heißt: Selbst ein Reden gegen die Person des Herrn Jesus Christus lässt den Weg der Umkehr und Bekehrung, der Vergebung, offen. Das aber trifft nicht zu auf ein Reden gegen den Heiligen Geist. Diesen zu lästern, durch den allein die Bekehrung im Herzen eines Menschen bewirkt wird, bedeutet, sich in eine hoffnungslose Lage zu bringen. Denn man verschließt sich damit die einzige Tür zur Errettung, die existiert. Nur durch das Wirken des Heiligen Geistes wird ein Mensch zur Bekehrung geführt. Ohne den Geist Gottes gibt es keine neue Geburt.

Der Herr sich hätte wehren können, als Er angegriffen wurde. Wir wissen, dass Er das nicht getan hat, weil Er alles seinem Vater übergab. Aber der Geist Gottes war nicht in leibhaftiger Gestalt auf der Erde, sondern wohnte in dem Herrn Jesus. In diesem Sinn konnte Er sich selbst nicht verteidigen. Wenn Er nun als Beelzebul bezeichnet wurde, obwohl sein Wirken immer vollkommen göttlich war, musste Er das stumm über sich ergehen lassen. Gott aber lässt es nicht zu, dass Er, der von 1. Mose 1,2 an zugunsten des Menschen auf der Erde wirkte und jetzt in der Person des Herrn auf der Erde wohnte, ungestraft verlästert wurde.