12.05.2014Versammlung / Gemeinde

Übersicht - wie ausdrücken? (Versammlung, Gemeinde)

 

Falsch/Bedenklich

Richtig/Besser

Bibelstelle

X ist zwar errettet, geht aber nicht zur Versammlung (Gemeinde), (sondern zu Gemeinde Y)

X ist errettet und gehört damit zu der einen, weltweiten Versammlung (Gemeinde, Kirche). Im Moment besucht er eine Gruppe von Christen (die sich als Y bezeichnen).

1. Kor 1,2

Wir sind die Versammlung in X.

Die Gläubigen sind Glieder der (weltweiten) Versammlung und kommen in X (als Versammlung) zusammen.

Röm 12,5; 1. Kor 6,15; 12,12.27; Eph 5,30

Wir nehmen Gläubige nur dann (oder gerade deshalb) in die Gemeinschaft (und zum Brotbrechen) auf, wenn sie aus Zusammenkommen stammen, mit denen wir regelmäßig die Gemeinschaft des Brotbrechens pflegen.

Grund für das Aufnehmen von Gläubigen und das Praktizieren von Gemeinschaft ist nicht, dass sie an einem uns bekannten Zusammenkommen am Brotbrechen teilnehmen. Sondern wir nehmen Gläubige als Glieder des Leibes Christi auf, weil sie Kinder Gottes sind und nicht bewusst in moralischem oder in lehrmäßig Bösen leben oder Gemeinschaft damit pflegen. (Genau das wird durch einen Empfehlungsbrief eines örtlichen Zusammenkommens bestätigt, mit dem Gemeinschaft verwirklicht wird, und den wir daher dankbar anerkennen.)

1. Kor 10,17; 5,6-13; 2. Joh 10.11; 2. Tim 2,19.22

Ich habe kein Recht zu beurteilen, ob der Herr in der Gemeinde X persönlich in der Mitte ist.

Wenn man mit einem Zusammenkommen in Kontakt kommt, kann man feststellen, ob die Gläubigen dort im Namen des Herrn versammelt sind. Denn das zeigt sich daran, dass sie die biblischen Kriterien des örtlichen Zusammenkommens zu verwirklichen suchen (siehe Artikel, wobei man sowieso nicht aufgerufen ist, „alles" und „alle" zu beurteilen). Der Herr hat seine Gegenwart daran geknüpft, dass wir das ernsthaft zu verwirklichen begehren. Wenn man so zum Brotbrechen zusammenkommt (es geht nicht um ein Gefühl, sondern um biblische Kriterien), ist dort der Tisch des Herrn und wir sind verpflichtet, Gemeinschaft mit ihnen zu pflegen. Das wird niemand allein entscheiden können.

Mt 18,20; 1. Kor 10,15-22; Eph 4,1-6

Ich gehe in die „AV" (Alte Versammlung), du kommst aus der „NV" (Neue Versammlung), er aus einer „blockfreien Versammlung".

Die Schrift kennt diese Bezeichnungen nicht. Man kann sagen: Ich komme mit Gläubigen als Versammlung zusammen (wenn die oben genannten biblischen Kriterien eingehalten werden). X besucht ein Zusammen, mit dem wir zur Zeit leider keine Gemeinschaft (mehr) im Brotbrechen haben können.

1. Kor 1,2; 11,18; 14,19

Im Siegerland gibt es viele „Zeugnisse"(der Versammlung).

Im Siegerland gibt es viele Zusammenkommen (Orte), in (an) denen Christen zum Namen des Herrn versammelt sind. Sie möchten die Wahrheit über die Versammlung und den einen Leib verwirklichen.

1. Kor 12,27; Mt 18,20; Eph 4,1-4.

Sie haben die Versammlung (Gemeinde) in X hinausgetan (hinausgeworfen/ausgeschlossen).

Brüder haben festgestellt, dass die Versammlung (Gemeinde) in X nicht mehr nach schriftgemäßen Grundsätzen zusammenkommt. Daraufhin haben örtliche Zusammenkommen (unter Gebet) entschieden, mit X keine Gemeinschaft mehr zu verwirklichen. Wir trauern darüber, dass Gemeinschaft am Tisch des Herrn nicht mehr möglich ist.

Mt 18,20; Apg 11,23; Eph 4,1-6; 2. Tim 2,19-22

Unabhängige oder offene Grundsätze sind nur ein Schlagwort ohne Inhalt.

Unter unabhängigen Grundsätzen versteht man, dass ein örtliches Zusammenkommen für sich selbst und nach unschriftgemäßen Maßstäben entscheidet, mit wem sie Gemeinschaft machen und mit wem nicht. Offene Grundsätze sind solche, bei denen man zwar eine böse Lehre ablehnt, diejenigen aber, die ihr gleichgültig gegenüberstehen, aufnimmt.

Mt 18,18; 1. Kor 12,27.12; Eph 4,1-6;12; 2. Tim 2,19

Die Einheit des Geistes bewahren bedeutet; am eigenen Ort Gläubige in Demut usw. ertragen und Einheit darstellen, die Gläubigen zusammenzuhalten.

Die Einheit des Geistes bewahren bedeutet, (am Ort und im Blick auf die weltweite Versammlung) die Absicht des Geistes Gottes im Blick auf die Versammlung zu beachten. Man sucht und pflegt dann die Gemeinschaft (in Demut usw.) mit denen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen. Es geht nicht um Einheitlichkeit, auch setzt man sich nicht für einen Verbund von Versammlungen ein, denn Gott erkennt nur eine Einheit auf der Erde an, die der Geist Gottes gestiftet hat.

Eph 2,14-22; 4,1-6; ; 2. Tim 2,22