07.06.2014Matthäus | Jesus Christus / Gott

Der Auserwählte

Wieder einmal hatten die Pharisäer Anstoß an dem segensreichen Wirken Jesu genommen. Ihre eigene Wichtigkeit war durch Ihn derart in den Schatten gestellt worden, dass sie sich keinen anderen Rat wussten, als zu versuchen, Ihn umzubringen.

Von den Juden und besonders von den Führern wurde Er verworfen. Bei Gott, seinem Vater, jedoch war und blieb Er der Auserwählte, der Geliebte. Und dessen blieb Er sich auch in Zeiten bewusst, in denen Er auf dieser Erde mehr und mehr abgelehnt wurde. Diese Stelle wird durch den Heiligen Geist wohl deshalb zitiert, damit wir ein genaues Bild davon erhalten, wer der Herr Jesus in Gottes Augen war. Das macht die im weiteren Verlauf ihrem Höhepunkt entgegengehende Verwerfung des Herrn durch die Führer der Juden umso abscheulicher.

Wir bewundern unseren Herrn, dass Er die Mordbeschlüsse seiner Feinde nicht zum Anlass nimmt, sie zu richten und zu vernichten. Er ist mehr als nur Messias und Sohn des Menschen. Er ist Emmanuel, Gott selbst. Als solcher erkannte Er sofort die Absichten der Pharisäer und zog sich von ihnen zurück. Denn seine Stunde war noch nicht gekommen; Er hatte noch ein Werk hier auf der Erde zu verrichten.