26.01.2015Persönlicher Glaube | Menschliches Zusammenleben

Mobile Internetnutzung

In einer aktuellen Befragung hat das Institut für Allensbach herausgefunden, dass inzwischen fast jeder zweite Verbraucher im Alter von 14-69 Jahren das Internet mobil über Smartphone oder Tablet-PC nutzt. Das sind rund 26 Millionen Menschen in Deutschland. 2012 waren es 30 % - in diesem Jahr sind es bereits 45 %.

Das hat Folgen für unser Kommunikations- und Informationsverhalten. Von den 14-29-Jährigen, die bekanntermaßen besonders häufig über ein Smartphone verfügen, haben inzwischen 73 % jemand, mit dem sie täglich oder sogar mehrmals am Tag per Handy oder Internet Verbindung aufnehmen. Selbst bei den 50-64-Jährigen sind das derzeit schon 28 %.

6,2 Millionen Menschen stellen wenigstens ab und zu ihre eigenen Fotos ins Netz - und zwar mit ihren mobilen Geräten. Das sind 59 % aller Menschen, die per Smartphone oder Internet Fotos ins Internet stellen. Getwittert wird von 56 % der Mobilnutzern. Videos von immerhin 50 % mobil eingestellt.

Dieser Trend macht auch vor Christen keinen Halt. Man kann kaum noch normale Unterhaltungen führen, ohne dass irgendjemand in der Gruppe sein Mobilphone in der Hand hat und irgendetwas nachschaut. Man könnte ja irgendein „Whatsapp" oder sonst was verpasst haben. Immer mehr sieht man junge (und nicht mehr so junge) Menschen (eben auch Christen) auf diese Weise „kommunizieren".

Schade! Denn Gott wollte, dass wir miteinander im Gespräch bleiben. Diese Kommunikationsart dagegen bremst wirkliche Gemeinschaft.

„Ich hätte dir vieles zu schreiben, aber ich will dir nicht mit Tinte und Feder schreiben, sondern ich hoffe, dich bald zu sehen, und wir wollen mündlich miteinander reden" (3. Joh 13.14).

Internet ist für viele zu einer Sucht geworden. Spiele auch. Inzwischen haben die Smartphones den ersten Platz im Leben vieler Menschen. Nimm Dir mal EINEN Tag in der Woche bewusst vor, das Gerät stecken zu lassen und stattdessen ein Buch zu lesen und reale Gespräche mit einem Freund, mit einem älteren Christen zu führen. Es lohnt sich. Du wirst merken, dass dies viel aktiver ist. Und dass es für „Sender" und „Empfänger" zum Segen ist.