17.05.2006 Jesus Christus / Gott | Gute Botschaft

Gerechtes Gericht

Zwei Todeskandidaten - eine Hoffnung - ungerechte Richter?

In den USA gibt es derzeit zwei spektakuläre Fälle, bei denen sogenannte „Todeskandidaten“, also Menschen, die zum Tod verurteilt worden sind und auf ihre Hinrichtung in einer sogenannten Todeszelle warten, aufgrund von DNA-Analysen auf ihre Freilassung hoffen bzw. diese bereits erlangt haben: Douglas Warney und Sedley Alley. Durch den Abgleich von Spuren konnte in einem Fall zweifelsfrei geklärt werden, dass der verurteilte scheinbare Mörder die ihm zur Last gelegte Tat nicht begangen haben konnte. In einem zweiten Fall steht diese Analyse jetzt an.

Wie immer in solchen Fällen wird zugleich die schlampige Arbeit der Polizei bzw. der Behörden, der Staatsanwälte kritisiert. Das gibt es nicht nur bei Prozessen gegen solche Menschen, die möglicherweise am Ende zum Tod verurteilt werden. Aber bei ihnen ist es natürlich besonders tragisch, wenn es zu einem Justizirrtum kommt.

Es gibt einen gerechten Richter!

Wie gut, dass wir wissen, dass Gott, der auch ein Richter ist, sogar der Richter: „Und zu Gott, dem Richter aller“, heißt es im Hebräerbrief, Kapitel 12, Vers 23. An diesem Richter kommt kein Mensch vorbei. Keiner.

Aber Gott sei Dank: Gott ist ein gerechter Richter! Paulus schreibt davon in seinem Brief an seinen Freund Timotheus: „der Herr, der gerechte Richter“ (Kapitel 4, Vers 8). Bei ihm gibt es keine „schlampige Arbeit“. Bei ihm hat keiner durch Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Vermögen, Macht oder Intelligenz irgendeinen Vorteil. „Denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott“ (Römerbrief, Kapitel 2, Vers 11). Es gibt bei Ihm nur die schlichte Frage: Wie stehst Du zu meinem Sohn, Jesus Christus.

Jesus Christus ist Richter - und entscheidender „Anstoß“!

Das ist auch der Grund, warum Jesus Christus selbst der Richter ist, sozusagen der ausführende Richter: „Der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren“ (Johannesevangelium, Kapitel 5, Vers 22).

An Jesus kommt niemand vorbei. Niemand! Wenn Du Ihn heute ablehnst - das kannst Du tun. Aber dann steht Jesus als der unbestechliche Richter später vor Dir. Er ist der Richter aller! „Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und ernstlich zu bezeugen, dass dieser [Jesus] der von Gott bestimmte Richter der Lebendigen und Toten ist“ (Apostelgeschichte, Kapitel 10, Vers 42).

Meine nicht: Mit dem Hinduismus, mit dem Buddismus, mit dem Islam, mit der römisch-katholischen Religion oder mit sonstwas kommst Du in den Himmel. Es ist nicht egal, an wen Du glaubst. Es ist nicht egal, wie man meint, gerettet werden zu können. Werke helfen nicht. Auch nicht ein Sakrament. Auch nicht eigene Überlegungen oder Anstrengungen. Nur einer kann helfen: der Christus der Schriften, der Bibel!

Noch ist Jesus Christus Retter!

Jetzt noch ist Jesus Christus Retter. Für jeden, der bereit ist, Ihn als Herrn seines Lebens anzunehmen, anzuerkennen, und sich selbst als Sünder vor Ihm zu beugen. Für diese ist Er am Kreuz gestorben. Dort hat Er Sünden gesühnt - das heißt letztlich bedeckt, weggetan.

Wer aber jetzt ohne Jesus auskommen möchte, der wird Ihn später - nach seinem Tod - als Richter kennenlernen. Auch dann ist und bleibt Er vollkommen gerecht. Er wird einem Menschen nur das anlasten, was er wirklich getan hat. Aber jede einzelne Sünde wird dann zum Vorschein kommen. Jede! Ohne Ausnahme. Auch die vermeintlichen Notlügen. Auch die versteckten Unwahrheiten. Auch das schlechte Reden über andere. Natürlich auch Morde, und, und, und ...

Bald ist Er Richter - dann ist es zu spät!

Und dann: Was willst Du diesem unbestechlichen Richter dann erwidern?

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe ... Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des einzigartigen Sohnes Gottes“ (Johannesevangelium, Kapitel 3, Verse 16 und 18).