10.08.2013 Matthäus | Persönlicher Glaube

Die Fürsorge des Vaters

Der Herr Jesus wusste um die harte Zeit, die auf seine Apostel und Nachfolger zukommen würde, als Er ihnen die Konsequenzen entschiedener Dienstbereitschaft vorstellte. Deshalb ermutigte Er sie immer wieder, die sie erwartenden Verfolgungen zu erdulden und festzustehen.

Jetzt fügt Er noch die Fürsorge des Vaters hinzu. Auch wenn wir die Dreieinheit Gottes in ihrer vollen Kraft erst in den Briefen offenbart sehen, finden wir in diesen Versen alle drei Personen der Gottheit als Hilfen der Jünger letztlich für alle Zeiten aufgeführt. So sehr hängt das Herz Gottes an ihnen; so sehr weiß Er ihr Ausharren in den Drangsalen wertzuschätzen!

Wir erinnern uns an die Bergpredigt, wo Christus schon einmal auf die Fürsorge Gottes für seine Schöpfung hingewiesen hat. Dort ging es um Nahrung (Vögel) und Kleidung (Blumen). Jetzt spricht Er von der Bewahrung vor dem Tod.

Was gibt es, das in den Augen der Menschen wertloser und beachtungsloser sein könnte als zwei Spatzen? Ein Cent! Aber für diesen geringen Betrag bekommt man bereits zwei Spatzen. So wertlos sind diese Vögel in den Augen der Menschen. „Und doch fällt nicht einer von ihnen auf die Erde ohne euren Vater." Für jeden einzelnen sorgt der himmlische Vater. Er sieht jeden einzelnen der Milliarden Spatzen. Und nur, wenn Er es zulässt, fällt einer auf die Erde, das heißt stirbt dieser. Wie groß ist die Fürsorge dann erst recht für die Seinen, die sich in seinen Dienst stellen.