20.07.2013Markus | Prophetie

Aus dem Himmel ins Reich kommend

Für die damaligen Zuhörer des Herrn Jesus, die Juden, haben diese Worte eine besondere Bedeutung. Denn für sie bestand das gewünschte Glück darin, lebend in das Königreich eingehen zu können. Wenn sie aber durch Verfolger getötet würden, und das kündigte ihnen der Herr an, was dann? Würden sie dann um ihr Glück gebracht werden?

Der Herr Jesus zeigt hier, dass die Jünger die tödlichen Verfolgungen nicht fürchten sollten. Denn es gibt etwas, das wichtiger ist als de Körper. Der Zielort der Seele entscheidet darüber, wo der Mensch sein wird: in der Herrlichkeit oder in der Hölle. Der eine Ort bedeutet ewige Freude, der andere ewige Qualen! An anderer Stelle (in der Offenbarung) lernt der gläubige Jude, dass er - wenn er in den Verfolgungen künftiger Zeiten getötet wird, das Königreich sogar von einer viel höheren Seite aus kennenlernen wird. Er wird dann vom Himmel aus kommend zusammen mit dem Herrn Jesus regieren dürfen, während die in jener Zeit lebenden Juden vom Herrn Jesus und den mit Ihm kommenden Gläubigen regiert werden. So sehr schätzt der Herr die Treue derer, die ihr Leben nicht mehr lieben als ihren Herrn und König.

Ist nicht auch Stephanus ein wunderbares Beispiel für diesen Vers? Seine Peiniger waren in der Lage, ihm das Leben zu nehmen. Aber der innere Friede in diesen Leiden machte offenbar, dass er als Person von ihnen nicht verdorben werden konnte. Stephanus war sich bewusst, dass es einen anderen gab, der Seele und Körper zu verderben vermag. Aber dieser große Gott stand auf seiner Seite. Daher der innere Friede, der die Qualen erdulden konnte.