03.05.2013Dienst

Bekennermut

Jeden Tag, sei es in der Schule, an der Uni oder auf der Arbeit, haben wir es mit der uns umgebenden Welt zu tun. Eine Welt, die in völliger Dunkelheit lebt. Eine Welt, die den Herrn Jesus nicht annehmen will und voller Stolz behauptet, sie sei auf Gott nicht angewiesen.

Wir, als wiedergeborene Kinder Gottes, haben es da oft nicht leicht, uns zu unserem Herrn zu bekennen. Die Welt macht sich lustig über uns und über unseren Glauben. Sie will nichts von der Bibel hören und nichts mit uns zu tun haben.

Es kann sein, dass die Ungläubigen uns verachten und uns in große Schwierigkeiten bringen. Sie versucht, uns von unserem Glauben und unserer Überzeugung abzubringen. Oft ist den Ungläubigen jedes Mittel recht, um uns die Freude am Herrn zu zerstören. Sich vor der Welt als wiedergeborener Christ auszugeben und sich klar und deutlich auf die Seite des Herrn zu stellen, ist nicht leicht, es fällt uns sogar oft sehr schwer. Aber ich möchte mit Gottes Wort dazu ermuntern, sich trotz der unangenehmen Folgen klar und deutlich auf die Seite des Herrn Jesus zu stellen und von seinem Erlösungswerk zu erzählen.

Der Herr Jesus fordert uns in seinem Wort auf, uns zu ihm hin zu bekennen und unser Licht leuchten zu lassen. „Ebenso lasset euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen" (Mt 5,16).

Der Herr gibt uns den Auftrag ihn vor den Menschen zu bekennen. Diesen Auftrag hat jeder von uns. Egal wo wir stehen, ob in der Schule oder am Arbeitsplatz. Wenn wir diesen Auftrag nicht ausführen, geht eine Menge Segen verloren. Wenn wir den Herrn vor der Welt bekennen, ist das immer mit Segen verbunden. „Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist" (Mt 10,32).

Der Herr Jesus weiß, wie die Ungläubigen auf unser Bekenntnis reagieren und wie sie uns behandeln werden. Er hat es selbst erlebt, als Er auf dieser Erde war und kann deshalb genau mitfühlen, wie uns zumute ist, wenn die Ungläubigen uns hassen. „Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat" (Joh 5,18). Wenn wir daran denken, was der Herr Jesus für uns am Kreuz getan hat und wie er uns liebt, erfüllt uns das mit Freude und Dankbarkeit. Wenn wir den Herrn Jesus vor der Welt bekennen können wir dadurch einen Teil unserer Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.  

Denn die Freude am Herrn ist eure Stärke" (Neh 8,10). Je mehr wir uns mit dem Herrn und mit seinem Wort beschäftigen und uns im Gebet Ihm anbefehlen und auf seine Kraft vertrauen desto größer „ist die Freude am Herrn". Wenn solch eine Freude in uns ist und wir uns immer wieder bewusst machen, wie sehr der Herr Jesus uns liebt, und dass wir etwas haben, was die Welt nicht besitzt, fällt es uns leichter, uns entschieden auf die Seite unseres Herrn zu stellen. Es bleibt zwar immer ein Kampf, sich nicht von den Ungläubigen beeinflussen zu lassen, aber das tägliche Bibellesen und das persönliche Gebet gibt uns Kraft und Mut den Ungläubigen unseren Herrn groß zu machen.

Der Herr fordert uns nicht nur auf, Ihn vor den Menschen zu bekennen sondern ihnen auch sein Evangelium näher zu bringen. Mit den Ungläubigen über das Erlösungswerk am Kreuz zu reden, fällt uns oft genauso schwer, wie Ihn vor den Ungläubigen als unseren Herrn und Retter zu bekennen. Um die Ungläubigen zu erreichen sind gewisse Voraussetzungen nötig. Wir müssen von dem was wir den Ungläubigen erzählen wollen selbst ganz überzeugt sein, sonst wirken wir unglaubwürdig.

Man sollte an unserem Verhalten sehen, dass wir wiedergeborene Christen sind und auf Gott vertrauen. Wenn wir auf Ungläubige zugehen, um ihnen das Evangelium zu verkünden, sollten wir das immer unter Gebet tun. Auch nachdem wir ihnen das Evangelium verkündet haben, ist es sehr wichtig für sie zu beten.

Um die Ungläubigen zu erreichen, müssen wir sie lieben. Es ist überhaupt nicht leicht, die Menschen zu lieben, die uns hassen. Aber wenn wir sie nicht lieben, können wir ihre Herzen nicht erreichen. Wir wollen den Ungläubigen das Evangelium bringen, weil der Herr sie liebt, wir sie lieben und wir nicht wollen, dass sie verloren gehen. Uns steht es nicht zu, die Ungläubigen, egal was für schlimme Dinge sie tun, zu verurteilen. Ihr Verhalten sollen wir verurteilen, aber sie als Menschen lieben. „Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen" (Mt 5,44).

Der Herr wird uns in den Situationen wo wir ihn bekennen beistehen und uns Kraft und Mut schenken. Auf ihn wollen wir vertrauen.

 

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