26.02.2013Schöpfung | Persönlicher Glaube

Die neue Intoleranz gegenüber Schöpfungsgläubigen

In Radio- und TV-Sendern ist es Mode geworden, Thementage zu veranstalten. Selbst Internetanbieter folgen dieser Welle. Und ein Thema, ist inzwischen immer häufiger anzutreffen: Das Leben von Fundamentalisten. Gemeint sind Christen, die an der Irrtumslosigkeit der Bibel festhalten, auch daran, dass Gott dieses Universum geschaffen hat. Selbst Kirchenvertreter (Römisch-Katholische Kirche, Evangelische Kirche) wenden sich gegen diese Fundamentalisten, wie sie uns nennen, weil wir für sie Konkurrenz darstellen. So kann man lästige Christen sozusagen loswerden, in Misskredit bringen, weil diese offenbar so überzeugend und überzeugt sind.

Wie sollen wir auf diese Angriffe reagieren? Manchen versuchen es, indem sie Petitionen schreiben, öffentliche Demonstrationen abhalten. Aber wir sollten es mit dem Herrn Jesus halten: Wenn wir auf das Thema persönlich angesprochen werden, sollten wir Zeugnis von unserer Überzeugung ablegen. Das fällt Schülern vielleicht schwerer als uns, die wir es nicht mit übergeordnetem Lehrpersonal zu tun haben. Aber wir sollten zu unserer Meinung stehen. Es bringt allerdings selten etwas, in längerfristige Diskussionen einzusteigen. Denn oftmals prallen Meinungen aufeinander, die als nicht veränderbar angesehen werden.

Wir müssen zudem bereit sein, den Spott und die Verfolgung von solchen Menschen zu ertragen: „Denn hierzu seid ihr berufen woerden; denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt; der keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden, der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet“ (1. Pet 2,21-23). Wir können bei Gelegenheit auch gute Bücher zu diesen Themengebieten weitergeben, oder auf Internetseiten wie http://www.genesisnet.info hinweisen. Am besten auf die Bibel. So kann sich jeder ein Bild von der Wahrheit machen. Das heißt, dass wir uns nicht zu verstecken haben. Wir sollen zu dem stehen, wovon wir überzeugt sind: "Seid jederzeit bereit zur Verantwortung gegen jeden, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, die in euch ist" (1. Pet 3,15). Mit anderen Worten: Wenn man uns in ein Gespräch drängt, sollten wir antworten. Aber wir suchen nicht von uns aus jede Diskussion.