05.08.2012Matthäus | Jesus Christus / Gott | Persönlicher Glaube

Jahwe und Emmanuel

In Matthäus 9 ist von fünf Zeichen des Herrn die Rede. Das Austreiben des Dämons ist das letzte dieser fünf Wunder. Zuvor hatte Jesus zwei Blinde sehend gemacht, ein Mädchen aus den Toten auferweckt, eine blutflüssige Frau geheilt und einen Gelähmten gesund gemacht.

In der letzten Begebenheit mit dem stummen Menschen erleben wir Christus als den Jahwe des Alten Testaments. Man mag an solche Stellen wie Jesaja 35,4–6 denken, wo der Herr spricht: „Sagt zu denen, die zaghaften Herzens sind: Seid stark, fürchtet euch nicht! Siehe, euer Gott kommt, Rache kommt, die Vergeltung Gottes! Er selbst kommt und wird euch retten. Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden; dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und jubeln wird die Zunge des Stummen.“ Als solcher hat sich der Herr erwiesen. Er kam zu seinem Volk, Gott selbst, Emmanuel, Gott mit uns.

Wie furchtbar, wenn dieses Wundertun des Herrn, das in der Kraft des Heiligen Geistes geschah, Satan zugeschrieben wurde. Die Pharisäer hassten ihren Messias schon zu Beginn seines Wirkens so sehr, dass sie alles daransetzten, ihn vor den Augen der Volksmengen zu denunzieren. Wer den Herrn Jesus nicht annehmen will, wird immer Gründe suchen, Ihn zu verunglimpfen. Wie gut, dass wir unseren Retter besser kennen und von Herzen vor Ihm niederfallen, dem ewigen Gott und dem Menschen Jesus, der unser Retter geworden ist.