24.05.2012Ehe & Familie

30% des Internetverkehrs: Pornoseiten

Vor Jahren hörte ich einmal, dass sich nach einem Treffen von Priestern oder Pastoren herausstellte, dass die nachts am meisten von ihnen „gekauften“ Filme, die sie sich in den Hotels anschauten, pornographischen Inhalts waren. Leider bilden auch wir Christen keine Ausnahme, wenn es um den allgemeinen Sittenverfall und das Hereinfallen auf die vielfältigen Angebote des Netzes geht.

Wir wollen uns noch einmal sehr ernsthaft erinnern, was uns Gottes Wort zuruft: „Flieht die Hurerei!“ (1. Kor 6,18). Fliehen heißt, den größtmöglichen Bogen um eine Sache zu machen. Es ist wahr: Das Ansehen von Filmen mit pornographischen Inhalten stellt noch keine Hurerei dar. Aber es ist Sünde – darüber sind wir uns doch alle im Klaren, oder? Und sie sind ein Schritt auf dem Weg zur Hurerei. Wenn ich den größtmöglichen Bogen um diese Dinge machen möchte, muss ich konsequent auch vor diesen Filmen fliehen.

Wenn solch eine Begierde bei mir aufkommt, dann ist es angebracht, sofort die Hände zu falten und zu beten. Und oft ist es nötig, auch einen Ortswechsel vorzunehmen, um diesem Kreislauf zu entfliehen. Gut ist, wenn Du einen Freund hast, den Du in einer solchen Situation anrufen kannst – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Er kann Dir dann auch einen guten Impuls geben. Gott und sein Wort natürlich immer!