03.03.2012 Matthäus | Jesus Christus / Gott | Persönlicher Glaube

Die rechtfertigende Gnade

Vier Männer hatten den Glauben, dass Gott ihren Freund, einen gelähmten Mann, wieder heilen könnte und würde. Deshalb gehen sie zum Herrn Jesus und überwinden Hindernisse, die auf den ersten Blick unüberwindbar aussehen: ein geschlossenes Haus, in das niemand mehr hineinkommen kann, da es durch eine Volksmenge unzugänglich ist.

Bei der Heilung dieses Mannes verweist der Herr auf den Glauben aller fünf. Und Er macht deutlich, dass die Ursache von Krankheiten Sünde ist. Zwar spricht Er nicht davor, dass bestimmte Sünden für diese Lähmung verantwortlich sind. Aber Er spricht doch im Zusammenhang mit der Heilung von Sünden.

In diesem Sinn stand der Gelähmte unter der Macht der Sünden, unter der sich jeder natürliche Mensche befindet. Davon kann man nur durch die Rechtfertigung Gottes befreit werden, das heißt, Gott spricht uns vollkommen gerecht und bekleidet uns mit göttlicher Gerechtigkeit. Er sieht uns in dem Vollkommenen und sieht keine Sünde mehr an uns. „Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist“ (Röm 3,23.24). Gnade rechtfertigt uns – an uns selbst gibt es keine Gerechtigkeit zu erkennen. Daher kann der Herr Jesus auch an dieser Stelle zu diesem Mann von Sündenvergebung reden. Selbst der Angriff der Agenten Satans, der Schriftgelehrten, war nicht in der Lage, dieses Werk der Gnade Gottes zu verhindern.