07.01.2012Matthäus | Jesus Christus / Gott | Persönlicher Glaube

Die Macht der Sünde

In der Schlussbegebenheit von Kapitel 8 lernen wir die Macht Satans in Gestalt der Besessenen kennen, der in den Friedhöfen wohnte. Satan ist imstande, Menschen vollkommen zu beherrschen, wenn sie sich ihm öffnen. Hier sehen wir auch, welche Folgen diese Macht Satans für einen Menschen und seine Umgebung hat. Alles ist vom Tod gekennzeichnet (Grüfte); niemand ist in der Lage, dieser Macht zu begegnen.

Die erste Begebenheit in Kapitel 9, in der wir den Gelähmten finden, der von seinen vier Freunden durch das Dach hindurch zum Herrn Jesus gebracht wird, stellt uns die Macht der Sünden vor. Ein Mensch, der in Sünden lebt, ist unfähig, ein Leben in äußerer Kraft zu führen. Er ist wie gelähmt und nicht in der Lage, sein Leben selbst zu bestimmen. Die Ursache für Kraftlosigkeit und Hilflosigkeit besteht in den Sünden der Menschen. Der Herr Jesus sagt an anderer Stelle: „Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht“ (Joh 8,34). Wir können in diesem Zusammenhang auch an Mephiboseth denken, den Sohn Jonathans. Auch er war gelähmt. Aber durch die Gnade Davids – durch die Gnade Jesu – wurde er zu einem im Glauben kraftvollen Mann.

Es gibt keine Sünde von Menschen, die Gott nicht vergeben könnte. Der Mensch muss nur zu dem Herrn Jesus gebracht werden. So, wie die vier Freunde des Gelähmten Glauben hatten und diesen Mann zu Christus brachten, dürfen auch wir solche Menschen, die Rettung suchen, zum Herrn bringen. Dann dürfen wir Ihm vertrauen, dass Er das Herz eines solchen Menschen verändert. Wir sind dazu nicht in der Lage. Aber Ihm ist keine Sache unmöglich.