10.10.2011 Persönlicher Glaube

Glaube für Jungebekehrte (1): Wie komme ich in den Himmel?

Vielleicht wirkt die Frage: „Wie komme ich in den Himmel?“ etwas deplatziert, da sich dieser Artikel doch an solche Menschen richtet, die sich bereits bekehrt haben und schon an den Herrn Jesus Christus glauben. Gerade sie kommen doch in den Himmel – warum soll man dann noch lernen, wie man in den Himmel kommt? Die Antwort auf diese Frage lautet: Vielleicht muss Du es nicht neu lernen. Aber es ist gut, sich der eigenen Bekehrung auch bewusst zu sein. Jeder Bekehrte darf sich seiner Rettung sicher sein.

Im Neuen Testament lesen wir, dass es genau einen Weg in den Himmel gibt. Zum Beispiel Paulus spricht davon. Es gab einmal einen vermutlich hartgesottenen Gefängniswärter, der Paulus und Silas im Gefängnis von Philippi (im heutigen Griechenland) gut verwahren sollte. Durch ein Wunder löste Gott um Mitternacht die Ketten, so dass die beiden Gefangenen frei kamen. Zunächst wollte sich der Gefängniswärter umbringen, denn ihm drohte ohnehin die Todesstrafe. Auf den Zuruf von Paulus, sich nichts anzutun, fragte er diesen dann: „Was muss ich tun, um errettet zu werden? Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus“ (Apostelgeschichte 16, Verse 30.31).

Rettung für den Himmel gibt es nur auf diesem einen Weg: Man muss glauben. Aber man darf nicht meinen, irgendein Glaube sei der richtige. Man muss an den Herrn Jesus glauben. Also daran glauben, dass es Jesus Christus gibt, dass Er Herr ist und dass Er dadurch, dass Er am Kreuz auf Golgatha gestorben ist, auch zu meinem Retter geworden ist. Er hat die Strafe für meine Sünden, die ich verdient habe, auf sich genommen, und Gott bestraft nicht zweimal für dieselben Sünden (vgl. Johannesevangelium, Kapitel 3, Vers 18). Ich hatte den Tod verdient – genau den hat Jesus Christus erduldet. Wenn ein Mensch darauf für sich ganz persönlich vertraut und Jesus Christus seine Sünden bekennt, wird er gerettet. Er kommt in den Himmel.

(aus: Folge mir nach - Heft 10/2011)