20.08.2011Matthäus | Jesus Christus / Gott | Persönlicher Glaube

Vertrauen zum Herrn Jesus

Wie kam es, dass jemand, der eigentlich vom Gesetz Gottes her isoliert leben musste, zum Herrn Jesus kam? Wir können das nur dadurch erklären, dass unser Meister den Ruf hatte, auch die problematischsten Fälle lösen zu können, und niemanden, sei er auch noch so verunreinigt, hinauszuwerfen. Wohl uns, wenn wir das von Ihm gelernt haben. Wie gut, wenn wir selbst solche sind, die nicht als hart bekannt sind, sondern als Jünger, die immer ein offenes Ohr für die Nöte von anderen haben.

Es war schon ein bedeutsamer Glaube, dass dieser Mann dem Herrn zutraute, ihn vom Aussatz heilen zu können. Es gab in der Geschichte vermutlich nur ein einziges Beispiel: das von Naaman. Denn Mirjam war insofern ein Sonderfall, als ihr Aussatz eine zeitliche Züchtigung vonseiten Gottes darstellte, weil sie gegen Mose geredet hatte. Aber dieser Aussätzige in Matthäus 8 war sich sicher, dass Jesus ihn heilen könnte, nur war er sich nicht sicher, ob der Herr das auch tun wollte. Wenn jemand mit einem solchen Glauben zum Herrn kommt, wird Er eine solche Seele nie enttäuschen! „Ich will!“

Es fällt auf, dass hier nicht von einer Heilung, sondern von einer Reinigung die Rede ist. Aussatz ist ein bildlicher Hinweis auf Sünde. Wir brauchen nicht nur Errettung, Heilung. Wir brauchen auch Reinigung, da unser alter Mensch durch und durch verdorben ist. Ohne Reinigung gibt es kein neues Leben für einen Menschen! Gott sei Dank – Gott hat uns nicht nur Vergebung der Sünden geschenkt, sondern uns vollkommen gereinigt, so dass wir jetzt mit einem neuen Leben vollkommen rein vor Ihm stehen und Gemeinschaft mit Gott und dem Herrn Jesus pflegen können.