02.05.2003Jesus Christus / Gott | Persönlicher Glaube | Markus

4 Fragen, die zu Herzen gehen (sollten)

Was überlegt ihr?

Die Jünger verstanden den Sinn der Bemerkung des Herr Jesus nicht, weil sie mit ihren menschlichen Überlegungen zu Werke gingen. Wenn uns der Herr Jesus heute etwas zu sagen hat, dann sollten wir das Wort einfach aufnehmen und in uns wirken lassen. Durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt, und nicht durch unsere (natürlichen) menschlichen Überlegungen werden wir verstehen, was uns das Wort zu sagen hat. Wenn wir Gottes Wort verstehen möchten, sollten wir nicht unseren Verstand ausschalten. Aber wenn wir uns nur auf ihn verlassen, dann können wir zwar den Sinn des Worten intellektuell erfassen, aber nicht wirklich verstehen. Wir sollten darauf achten, dass uns unser Verstand beim Lesen und Hören des Wortes Gottes nicht im Wege steht.

Begreift ihr noch nicht und versteht ihr nicht?

Wie viel Mühe hatte der Herr Jesus darauf verwandt, seinen Jüngern seine Gedanken näher zu bringen! Aber wie wenig haben sie davon verstanden!

Können wir uns in dieser Beschreibung wiederfinden? Wie oft hat uns der Herr Jesus schon eine Sache sagen lassen oder gezeigt, und wir haben sie immer noch nicht verstanden oder beherzigt. Manchmal wollen wir einfach nicht verstehen und begreifen.

Der Herr Jesus bemüht sich in seiner Liebe und mit viel Geduld auch heute um uns. Wir sollten uns bemühen zu begreifen und zu verstehen, was Er uns zu sagen hat. Und wenn wir etwas beim ersten oder zweiten mal nicht verstehen, dann lasst uns doch den Herrn um Verständnis bitten. Solche Bitten sind dem Herrn mit Sicherheit wohlgefällig.

Habt ihr euer Herz verhärtet?

Die Jünger haben schon so vieles mit dem Herrn Jesus erlebt. Sie hatten gesehen, was Er alles getan hatte und gehört, was Er gesagt hatte, und trotzdem verstanden sie Ihn nicht.

Muss der Herr Jesus diese Fragen nicht manchmal auch an uns stellen? Wie viele Gelegenheiten und Möglichkeiten schenkt uns der Herr Jesus, Ihn besser kennen zu lernen. Aber wie oft muss Er Unkenntnis bei uns feststellen. Manchmal verschließen wir unser Herz, wollen wir etwas einfach nicht verstehen. Dann gleicht unser Herz dem festgetrampelten Weg aus Markus 4,4. Der Same des Wortes Gottes hat einfach keine Möglichkeit, in unser Herz zu gelangen. Der Pharao in 2. Mose hat mit Sicherheit verstanden, worum es ging. Aber er wollte einfach nicht auf Mose hören und hat sein Herz vor den Konsequenzen verschlossen. Welch ein bitteres Ende hat er, und die ihm anvertraut waren, gefunden.

Wenn wir uns vor Gottes Wort verschließen, hat das Konsequenzen für uns. Unsere Herzen sollten deshalb der guten Erde gleichen, wo der Same eindringen, Wurzeln schlagen und dann Frucht bringen kann.

Erinnert ihr euch nicht?

Kurz vor dieser Begebenheit hatten die Jünger miterlebt, wie der Herr Jesus 4000 Männer und ihre Familien gespeist hatte, und hinterher war mehr da als vorher. Erinnerten sie sich nicht mehr daran?

Wie viele Wunder haben wir schon mit dem Herrn Jesus erlebt. Denken wir nur an das große Wunder, dass der Herr Jesus mir, einem verlorenen Sünder, der nichts mit ihm zu tun haben wollte, nachgegangen ist, bis er mich gefunden hat.

Aber da sind auch die „kleinen" Wunder des täglichen Lebens. Wir haben für eine Sache gebetet, und der Herr hat sie uns geschenkt. Oft anders - aber viel besser - als wir uns das gedacht haben.

Erinnern wir uns doch öfter daran. Dann sind wir nicht so schnell sprachlos über diese Sache, die der Herr tut oder jenen Weg, den der Herr mit uns geht. Erfahrungen mit dem Herrn (nicht unsere eigenen Lebenserfahrungen) helfen uns dabei, den Herrn besser zu verstehen. Dafür hat der Herr uns auch sein Wort, speziell die vier Evangelien, geschenkt, damit wir uns daran erinnern können, wie der Herr Jesus in dieser oder jener Szene gehandelt hat.

Damit wir die Gedanken des Herrn verstehen,

- wollen wir nicht mit unseren eigenen Überlegungen zu Werke gehen.

- wollen wir versuchen zu verstehen und zu begreifen, was er uns zu sagen hat.

- wollen wir unsere Herzen nicht verhärten.

- wollen wir uns an das erinnern, was wir mit dem Herrn erlebt haben.
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