04.07.2010Matthäus | Persönlicher Glaube

Auf den Vater vertrauen

Blumen machen sich keine Sorgen um ihre „Kleidung". Ist es dann angebracht, dass sich Jünger darum sorgen? Sind sie in den Augen des Vaters nicht viel mehr wert? Die Blume vergeht und wird in den Ofen geworfen. Der Jünger jedoch bleibt. Warum sollte er sich dann in einer solchen Weise Sorgen machen?

Natürlich heißt das nicht, dass wir nicht an die Versorgung der Familie denken dürfen. Wir sollen es sogar, denn wir sind verantwortliche Menschen. Aber wir sollen diesen Fragen nicht gestatten, unser ganzes Denken auszufüllen, dass wir uns mit nichts anderem mehr beschäftigen können.

Als Christen dürfen wir uns auch an Stellen wie Römer 8,32 erinnern: Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, um uns zu erretten. Daher wird Er uns mit Ihm auch alles weitere schenken, das wir nötig haben. Wir können unsere Sorgen getrost auf unseren himmlischen Vater werfen (vgl. 1. Pet 5,7). Wenn Gott sogar den Raben ihre Speise bereitet (Hiob 38,41); wenn Gott sogar Raben benutzen kann, um seine Diener zu versorgen (1. Kön 17,6): Hat Er dann nicht ebenfalls Mittel in der Hand, um alle Gläubigen zu versorgen?

Zum ersten Mal benutzt unser Herr jetzt in diesem Evangelium den Ausdruck „Kleingläubige". Auch Jünger können wenig Glauben offenbaren. Unser Herr will das jedoch nicht. Daher stützt Er das Denken und Vertrauen der Seinen auf den gütigen und freigiebigen Vater. Er hat uns lieb!

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