25.03.2010 Persönlicher Glaube

Beim Herrn bleiben

Liebe Geschwister, ist es der Herr Jesus, der für uns wertvoll ist? Betrachten wir Ihn über alles als die einzige Person, die wirklich kostbar ist? Lasst uns danach streben - während wir unserer Schwachheit und Neigung bewusst sind, von allerlei Dingen auf unserem Lebensweg fortgeschleppt zu werden -  den Herrn als den einen und einzigen Gegenstand zu besitzen, der die Liebe unserer Herzen wert ist. Was wir brauchen ist, dass unser Herz mit Ihm beschäftigt ist. Er ist für uns gestorben, damit wir weiterhin nicht uns selbst leben, sondern dem, der für uns gestorben ist. Wenn wir uns von Ihm ernähren, so wie Er uns durch den Heiligen Geist in den verschiedenen Etappen seines Lebens von der Krippe bis zum Kreuz vorgestellt wird, voller

  • Barmherzigkeit,
  • Demut,
  • Sanftmut und
  • Selbstverleugnung;

werden wir in der Lage sein, alles andere als Dreck zu achten. Wenn wir an die Worte denken, die Er zu den Seinen sprach, und die Gnade und Herrlichkeit seiner Person anschauen, werden wir alle Dinge nur als Schaden ansehen, „wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, unseres Herrn". So bleiben wir beim Herrn. Er selbst ist das eine Ziel und das einzige Augenmerk unseres Herzens. Das wird unserem Lebenswandel Geist und Charakter verleihen. Und während wir den Weg des Glaubens gehen, werden wir gestärkt werden, wenn wir den Herrn Jesus betrachten, auf den unser Herz gerichtet ist. Der Friede und die Freude werden derart sein, wie sie nur von einem Herzen gekannt werden, das so bei dem Herrn bleibt. Der Ungläubige sieht im Christus Gottes keine Schönheit, um Ihn besitzen zu wollen. Anders ist es bei denen, die geschmeckt haben, dass der Herr gnädig ist. Der Gläubige jedoch, der sein Herz auf die Dinge der Welt richtet, gibt auf diese Weise praktisch zu, dass das, was der Ungläubige von Christus denkt, richtig ist. Lasst uns also mit Herzensentschluss bei dem Herrn bleiben. Die Ermahnung nimmt noch an Wert zu durch das, was Gott in Vers 24 von Barnabas sagt: „Denn er war ein guter Mann und voll Heiligen Geistes und Glaubens".

Übersetzung aus dem Holländischen: Stephan Winterhoff