09.04.2003Persönlicher Glaube

Sex – vom Internet aufs Handy – in Dein Herz hinein

Damit sind wir alle vor neue Herausforderungen gestellt. Es ist davon auszugehen, dass es findige Agenturen schaffen werden, jedem diese sündigen Angebote vor Augen zu führen und ins Gedächtnis zu rufen. Schon heute kann man sich ja kaum dagegen wehren. Und dann ist es nur ein kleiner Schritt dahin, selbst aktiv zu werden. Entweder, um sich solche Bilder aus dem Netz aufs Handy zu laden – oder um so genannten Telefon-Sex-Anbieter anzuwählen. Schon mal eingewählt- Was sagt denn die Bibel dazu- „Denn alles, was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen ... ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt“ (1. Johannes 2,16).

Schon mal 0190....... gewählt-

Natürlich geht dieser Vers weit über diese moralische Anwendung auf Sex-Produkte hinaus. Aber dieser Bereich ist in diesem Vers enthalten. Denn was mag einen Mann (Frauen sind hier wohl die absoluten Ausnahmen) dazu bringen, eine Telefon-Sex-Nummer anzuwählen, wenn nicht fleischliche Begierden- Diese allerdings können unter diesen Nummern nahezu unbegrenzt – gegen viel Geld – befriedigt werden. Es muss wohl nicht hinzugefügt werden, dass dieses „Nutzen“ keine innere Freude oder inneren Frieden bewirkt. Ganz das Gegenteil: Es kommt zu innerer Ausblutung und Austrocknung.

Schon mal eine solche Nummer gewählt- Natürlich – man könnte argumentieren, man muss so etwas ja mal ausprobiert haben. Oder- Und was ist dabei rausgekommen- Bestimmt keine reinen Gedanken! Das ist unmöglich. Aber vielleicht eine Sucht, die immer wieder zu einer solchen Nummer greifen lässt. Und dann ist man bei dem Problem in Römer 7 angekommen, dass man genau das tut, was man nicht will, wovon man aber nicht lassen kann.

Wenn künftig das ganze auch noch mit Bildern funktionieren wird, ist die Gefahr noch größer. Denn Worte, ins Ohr gesprochen, mag man irgendwie wieder vergessen können. Aber wenn man dann auch noch entsprechende Bilder „verinnerlicht“, werden Gedanken und Gefühle noch leichter angegriffen und in Besitz genommen. Man muss hier schon den Anfängen wehren – und sich die Gefahr immer wieder klar machen. Was aber, wenn man gefallen ist-

Lösung: Bekennen und Fliehen

Es gibt hier nur ein Lösungsmittel: Man muss sich diese Sünde und Sucht eingestehen. Man muss sie dem Herrn Jesus bekennen. Und man muss von ihr lassen – man muss sie fliehen. Den Korinthern wurde damals gesagt: Flieht den Götzendienst. Das ist die einzige Chance. Einen Bogen um diese Dinge machen, der nicht größer sein könnte. Die entsprechenden Zeitungen, die über diese Nummern verfügen, muss man meiden bzw. sofort wegwerfen!

Das alles wird man auf Dauer nur schaffen, wenn man sich bewusst wird, dass man es selbst, dass man es allein nicht packen wird. Es ist unmöglich, weil die eigene Kraft auf das eigene Fleisch vertraut, und dieses sucht ja gerade diese Abenteuer, diese erotischen Reize, denen jeder Mann erliegt, wenn er sie nicht meidet. Übrigens auch verheiratete Männer!

Nicht auf sich selbst, sondern auf Christus vertrauen

Aber wenn man sich bewusst wird, dass allein das Stützen auf Christus Hoffnung gibt, hat man den ersten Schritt gemacht. In uns wohnt nichts Gutes. Nicht ein Deut. Auch nicht in einem Gläubigen. Aber wenn ich mir bewusst werde, dass ich als Gläubiger nicht sündigen muss, weil mein Herr nicht mehr der Teufel und auch nicht mein Fleisch und mein Ich, sondern der Herr Jesus ist, der mich von der Sünde auch praktisch befreien will und befreit, dann kann ich mich ganz auf Ihn stützen. Dann muss ich keine Kraft in mir selbst suchen, sondern allein in Ihm. Und bei Ihm finden wir diese Kraft immer. Und immer wieder!

Das, was hier auf das Handy bezogen wird, ist im übrigen in gleicher Weise für derartige schmutzige Angebote im Internet (Schon mal eine Webcam genutzt-), in Pornoheften oder sonstigen schmutzigen Zeitungen wahr. Lechzt Du vielleicht täglich nach dem „Girl des Tages“ in der BILD- Auch das kann zu einer Sucht und zum Kaufgrund werden. Oder nicht-

Rein erhalten

Bei diesen und anderen Angeboten gilt: Wir sollen uns rein erhalten. Die meisten Frauen haben eine regelrechte Abscheu vor diesen Pornos. Zu Recht. Und sie sind entwürdigend für die abgebildeten Personen (selbst wenn sie es nicht merken), aber auch für uns Gaffer! Und eine solche Aktion verunehrt unseren Retter! Ist Er nicht gestorben, um uns von diesen Dingen zu lösen-