15.08.2009Matthäus | Persönlicher Glaube

Licht der Welt

Den Ausdruck „Welt" können wir auf das böse System Satans auf dieser Erde beziehen. In diesem Bereich hat nicht Gott sondern der Teufel das Sagen. Er ist der Gott dieser Welt. In dieser Welt ist nichts als Finsternis, die der Inbegriff der Unkenntnis Gottes ist. Wer in der Finsternis lebt, kennt Gott nicht und hat keine Beziehung zu Ihm.

Die Welt ist für den Erlösten oft verbunden mit gewissen Orten auf dieser Erde. Wir denken an Diskos, Theater, Kino, Rotlichtviertel und verbundene Bereiche. Wir können aber auch an bestimmte Berufe denken, die zum Beispiel in Verbindung mit Glücksspielen, der Politik oder dem Spekulieren stehen. Es gehören aber inzwischen auch Tätigkeiten wie Fernsehen, das Durchstöbern vieler Bereiche des Internets, des Buchmarktes, der Illustrierten etc. dazu. Nicht übersehen sollten wir aber auch innere Haltungen und Zustände wie Eigenwille, Hochmut, Stolz, Machtbesessenheit, Karrieresucht, Geldsucht, Schönheitswahn, Neid, usw. Alle Bereiche unseres Lebens können davon betroffen sein: privat und öffentlich, Ehe- und Familienleben sowie Beruf und Versammlungs- bzw. Gemeindeleben.

Ganz allgemein gesagt ist die Welt also dort, wo die moralische Finsternis prägend ist. Es geht um den Bereich, sei er allein moralisch oder auch örtlich zu definieren, wo Satan das Sagen hat. Dort leuchten wir als Lichter. Wir werden nicht einmal aufgefordert, Lichter zu sein. Denn der Herr Jesus geht grundsätzlich davon aus, dass wir Ihn in dieser Welt repräsentieren und seine Botschaft durch unser Leben und unsere Worte weitergeben. Das darf uns Ansporn und Maßstab zugleich sein.