12.04.2008Jesus Christus / Gott

Die Huldigung der Magier

Als König Herodes mitbekam, dass in Bethlehem der König der Juden geboren worden war, wurde er bestürzt, und ganz Jerusalem mit ihm. Das war die Aufnahme, die der Herr Jesus in Israel erfuhr. “Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an” (Joh 1,11). Wenn aber sein Volk schwieg, würden die Steine reden, sagte der Herr Jesus einmal. So reden hier die Magier aus dem Morgenland. Aber sie reden nicht nur, sondern werden aktiv, indem sie Ihn anbeten.

Israel lehnte seinen König ab. Aber hier waren Menschen, die nicht nur weite Strecken zurückgelegt hatten, um Christus zu sehen. Sie handelten sogar unwillkürlich in passender Weise, indem sie nicht vor Maria niederfielen, sondern vor diesem kleinen Kind, nicht einmal 2 Jahre alt.

Wir können davon ausgehen, dass sie durch die mitgebrachten Geschenke ihre Hochachtung ausdrücken wollten. Aber wir dürfen mehr darin sehen. Gold ist ein Hinweis auf die göttliche Herrlichkeit, die wir auch in dem kleinen Kind erblicken. Weihrauch spricht von dem Wohlgeruch, den der Herr Jesus während seines ganzen Lebens für Gott war. Myrrhe erinnert uns daran, dass dieser große König leiden sollte, denn dieses duftende Harz wird durch das Schneiden der Rinde des Myrrhebaums gewonnen. Gibt es einen größeren Wohlgeruch für Gott als die Hingabe des Herrn Jesus in seinen Leiden?

Wir bringen dem wahren König, unserem Herrn Jesus keine materiellen Geschenke. Wir dürfen in geistlicher Anbetung vor Ihm, dem leidenden und jetzt verherrlichten Herrn, niederfallen.