Gebe der Herr mehr junge Christen!

Lesezeit: 2 Min.

Als das Passahfest eingerichtet worden war, wurden den Israeliten gesagt: „Wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was soll euch dieser Dienst?, so sollt ihr sagen: Es ist ein Passahopfer dem Herrn, der an den Häusern der Kinder Israel in Ägypten vorüberging, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser rettete“ (2. Mo 12,26.27).

Fragen sollten in den Herzen der Kinder aufkommen. Es ist gut, dass sie beim Mahl des Herrn oft dabei sind. Und es ist gut für uns, ihnen die Bedeutung dieses Mahls zu erklären, denn es zeigt den Tod Christi in einer symbolischen Weise. Es ist eine ständige Evangeliumsverkündigung. Wenn wir Brot und Wein erklären, beziehen wir uns auf den Sühnungstod des Herrn. Und Kinder können die Lehre dieses Sühnungsopfers gut verstehen. Wenn wir das als Eltern tun, werden wir unseren Kindern zugleich die Notwendigkeit deutlich machen, dass sie einen Retter nötig haben. Wir zeigen ihnen dann ihre Sünden, auch die „kindischen Sünden“, auf die sie stolz sind. Handle mit den jungen Menschen genauso, wie Du mit Erwachsenen handeln würdest.

Scheue Dich auch nicht, Deinen Kindern von ihrem Ruin zu erzählen, sonst werden sie keine Erlösung wünschen. Erzähle ihnen auch von der Strafe für die Sünde und warne sie vor dem Terror der Hölle. Sei behutsam aber klar und wahr. Verberge vor ihnen nicht die Wahrheit von Anfang an. Stelle ihnen vor, wie schrecklich das kommende Gericht sein wird, und erinnere sie daran, dass sie für sich selbst vor Gott Rechenschaft abzulegen haben. Arbeite daran, dass ihre Gewissen in Arbeit geraten.

Kinder haben es nötig, die Wahrheit vom Kreuz zu lernen. Glaube, dass Gott die Kinder retten wird, zu denen Du sprichst. Ich bin überzeugt, dass Gott seiner Kirche Belebung schenken würde, wenn es einen größeren Zustrom junger Menschen in die Kirche gäbe. Junge Christen halten ein Haus lebendig. Gebe der Herr uns mehr von Ihnen!

Beitrag teilen
Stichwörter

Verwandte Artikel

Auf dem Berg der Verklärung M. B. Diese wohlbekannte Begebenheit der Verklärung des Herrn auf dem Berg wird in den Evangelien Matthäus, Markus und Lukas beschrieben, also von drei Evangelisten, die nicht dabei gewesen sind. Aber sie waren inspirierte Zeugen. Petrus, Jakobus und ... Artikel lesen
Christus - über alles als Herrscher gesetzt (1. Mo 1,26d) Manuel Seibel Der 26. Vers von 1. Mose 1 hat es in sich. Viele verschiedene Herrlichkeiten des Herrn Jesus werden dort im Vorbild skizziert. Auch seine gewaltige Herrschaft gehört dazu. Er wird sie im Tausendjährigen Reich sichtbar übernehmen. Wir dürfen uns ... Podcast anhören
Sklaven werden Anbeter – Christus als Erlöser: 2. Mose (Exodus) Manuel Seibel In 2. Mose spricht Gott über das, was ein Mensch von seiner Geburt an ist: ein Sklave. Wer hört schon gerne, dass er ein Knecht des Teufels und der Sünde ist? Aber genau das waren wir alle. Und unbekehrte Personen sind es noch immer. Doch Gott ... Video ansehen
Das tat Er für uns Daniel Melui Der Herr Jesus hat am Kreuz von Golgatha das große und schwere Erlösungswerk vollbracht. Er hat getan, was kein anderer tun konnte: Er hat sich selbst für uns hingegeben als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch (Eph 5,2). Artikel lesen
Der Christ und das Geben des „Zehnten“ Manuel Seibel Immer wieder ist zu hören, dass Christen - analog zum Volk Israel - den Zehnten geben sollten. Aber da sie in einer Zeit der Gnade lebten, müssen sie mindestens den Zehnten geben. Denn die Gnade gebe ja mehr als das Gesetz. Die Frage ist: Hat der ... Artikel lesen
Besucher möchten gerne am Abendmahl teilnehmen: Was nun Manuel Seibel Gemeinschaft am Tisch des Herrn (beim Abendmahl) setzt gegenseitiges Vertrauen voraus. Dazu gehört, dass man sich kennt oder kennenlernt. Es kann aber vorkommen, dass bislang unbekannte Gäste kommen, die gerne am Mahl des Herrn teilnehmen wollen. ... Video ansehen