17.06.2006 Gute Botschaft | Jesus Christus / Gott | 2. Mose

Er kannte Joseph nicht

Der historische Joseph

Wenn man sich die Person von Joseph im ersten Buch Mose anschaut, wird man schnell merken: Er ist nicht nur eine historische Figur. Er hat Dinge erlebt - die Freude des Vaters an ihm, den Hass der Brüder, Leiden bis zum Umfallen, Verachtung von anderen, eine Erhöhung nach der Gefangenschaft - die wir im Neuen Testament in Bezug auf Jesus Christus lesen.

Joseph - das Vorbild auf Jesus Christus

Die Freude des Vaters an Ihm: „Und seihe, eine Stimme ergeht aus den Himmeln, die spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe“ (Matthäusevangelium, Kapitel 3, Vers 17).

Die Ablehnung der Menschen, seiner Brüder: „Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an“ (Johannesevangelium, Kapitel 1, Verse 10 und 11).

Die sichtbare Erhöhung des Herrn Jesus ist noch zukünftig - aber auch sie wird stattfinden. Jetzt ist Er der Auferstandene, der in den Himmel aufgefahren ist und zur Rechten Gottes thront. Aber Er wird wiederkommen und auf dieser Erde der Herrscher der Welt, der Retter der Welt sein, wie Joseph genannt wurde.

Der Pharao kannte Joseph nicht - zu seinem Schaden!

Daher: Joseph ist ein Hinweis im Alten Testament auf den Herrn Jesus. Und der oben zitierte Vers aus 2. Mose gibt Dir Gelegenheit, über Deine erste Begegnung mit dem Herrn Jesus in unserem Leben nachzudenken. Kennst Du den wahren Joseph - den Herrn Jesus? Ohne Ihn gehst Du ewig verloren!

Das siehst Du an dem Pharao. Er kannte Joseph nicht, Er wollte ihn nicht kennen - dadurch ging er unter. Er ging trotz seiner Macht, trotz seiner vielen Kriegsleute, im Wasser des Todes, im Roten Meer unter. Und wo ist er jetzt?

Eine Beziehung haben zu Jesus Christus

Ohne dass Du eine persönliche Beziehung zu dem Herrn Jesus aufgebaut hast, dass Du Ihn als Retter angenommen hast, gehst Du verloren - werden Dir die weiteren Schönheiten des Herrn Jesus nichts sagen, nichts bringen. Es fehlt die Grundlage, die jeder von uns braucht. Ohne die Begegnung nützt Dir ein Wissen um Jesus nichts, überhaupt nichts!

Man kann sich den Himmel nicht ersitzen! Du magst viele christliche Zusammenkünfte und Versammlungsstunden erlebt haben. Das allein rettet Dich nicht! Auch gläubige Eltern oder gläubige Kinder nützen nichts. Du musst Dich selbst bekehren!

Ernst machen, bevor es zu spät ist!

Mach heute noch ernst - morgen kann es zu spät sein. Und denke nicht - das haben sie mir schon oft gesagt. Einmal - vielleicht heute, vielleicht morgen, vielleicht nächstes Jahr - ist es für immer zu spät.

Und wenn der Herr Jesus auch noch nicht wiedergekommen sein mag - vielleicht ist es für Dich ganz persönlich dann zu spät. Weißt Du, ob Du diesen Abend, oder den morgigen, oder ... noch erleben wirst? Das steht nicht in Deiner Hand! Wir wünschen keinem einen Unfall, den nahen Tod - aber einmal wird es so sein! Dann wachst Du nicht mehr auf dieser Erde auf. Und dann?

Nur wer hat ...

Nur, wer den Herrn Jesus hat, hat das Leben. Wer Ihn nicht hat - geht ewig verloren, weil er kein Leben aus Gott hat. Das sagt Gottes Wort ganz klar in 1. Johannes, Kapitel 5, Vers 12!

Heute kannst Du Jesus Christus noch als Retter annehmen. Tu es, ehe es zu spät ist.