27.08.2007 1. Mose | Persönlicher Glaube | Schöpfung

Warum müssen wir am Schöpfer-Gott festhalten?

Die Entstehung der Erde

Die Bibel sagt nicht viel über die Entstehung der Erde. Sie sagt allerdings sehr deutlich, was Gott getan hat: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“ (1. Mo 1,1). Dann zeigt uns das erste Kapitel und auch ein Teil des zweiten, was Gott in welchen Zeiträumen getan hat.

Weiter heißt es an anderer Stelle: „Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tage“ (2. Mo 20,11). Das widerspricht ganz eindeutig der heute immer wieder zu lesenden und hörenden Auffassung, die Erde sei in Millionen oder Milliarden Jahren entstanden.

Kann man noch zur biblischen Schöpfung stehen?

Nun mögen manche einwenden: „Mag ja sein, dass die Bibel das sagt, aber aus der naturwissenschaftlichen Forschung heraus weiß ich anderes. Man darf mit Theologie und Glaube nicht die Naturwissenschaft zu beurteilen versuchen. Umgekehrt muss man in der Naturwissenschaft Raum lassen für einen persönlichen Glauben.“ Aber ist das wirklich zielführend, diese Trennung?

Natürlich ist die Bibel kein wissenschaftliches Buch. Aber sie ist die Wahrheit – nicht nur eine theologische Wahrheit. Somit sind auch alle ihre Aussagen, die sich auf die Schöpfung, den Schöpfungsprozess und damit die Herkunft der Erde und des Menschen beziehen, wahr. Denn wenn derjenige, der alles geschaffen hat, spricht, weiß Er im Unterschied zu uns, die wir nur ein ganz klein bisschen wissen, wovon Er redet.

Und das Entscheidende ist: Die Bibel spricht davon, dass Gott der Schöpfer ist. In Hiob lesen wir dreimal davon, auch das Neue Testament nennt Gott mehrfach den Schöpfer. Nicht vergessen wollen wir die Stelle aus Kolosser 1: „Denn durch ihn [den Sohn Gottes] sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren ... alle Dinge sind durch ihn für ihn sind geschaffen“ (Kol 1,16).

Den Erlöser kann nur haben, wer auch den Schöpfer anerkennt!

Die Bibel spricht von Gott als Schöpfer und von Gott als Erlöser. Sie spricht von dem Herrn Jesus als Schöpfer und von Ihm als Erlöser. Wer Ihn als Schöpfer ablehnt, lehnt Ihn damit auch als Erlöser ab. Denn beides ist nur in einer Person zu haben. Wer Gott als Schöpfer ablehnt, lehnt die Bibel ab, lehnt den biblischen Glauben ab, lehnt die biblische Botschaft ab. Schlicht: Der kann die Bibel wegpacken. Ob das die Würdenträger der Evangelischen Kirche wie Bischof Wolfgang Huber begreifen, wenn sie sich auf die Seite der Evolutionsanhänger schlagen?

Langer Rede kurzer Sinn: Wer nicht zu Gott als Schöpfer steht, hat keinen Erlöser. Denn beides gibt es nur zusammen! Wer keinen Erlöser hat, steht in seinen Sünden da. Für den gibt es keine Rettung.

Wer aber Gott als Schöpfer annimmt, der hat auch das Recht, Ihn als Retter anzunehmen. Und wer Ihn als Retter annimmt, wird in Gott, in dem Herrn Jesus und auch in seiner Schöpfung wunderbare Dinge erkennen. Für den ist jedes Geschöpf, jede Blume, jedes Tier, jeder Mensch ein Fingerabdruck Gottes.