09.05.2007Gute Botschaft

Bis nachher! Aber da ist kein Nachher mehr ...

Heute hat die Witwe des 1972 von der RAF ermordeten Hans Eckhardt das erste Mal seit 35 Jahren öffentlich ihre Empfindungen nach dem Mord an ihrem Mann artikuliert. Besonders beeindruckt hat mich, wie sie davon sprach, dass sie Minuten vor dem Tod ihres Mannes, der Polizist war, von ihm hörte: „Bis nachher.“ Sie sagte im Interview: „Das ist das Schreckliche, dieser plötzliche Schnitt. Wir hatten uns abends verabschiedet, und man sagt: ‚Bis nachher!‘ Aber da ist dann kein Nachher mehr.“

Mancher hat vielleicht „bis nachher“ gesagt und dann vergessen, was er eigentlich versprochen hatte. Andere haben „bis nachher“ gesagt, obwohl sie wussten, dass sie nachher etwas anderes tun wollten. Aber nicht nur Eckhardt erlebte das „nachher“ nicht mehr, weil er „nachher“ nicht mehr lebte. Jedem von uns kann das heute, morgen oder irgendwann passieren. Was dann!

So etwas ist keine Drohung, aber der Erfahrungsbericht aus der Realität. Deshalb, auch deshalb sagt Gott uns Menschen: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtete eure Herzen nicht“ (Hebräer 3,8). Denn das „Heute“ kann heute noch vorbei sein. Und dann-

Manches Mal haben wir hier den Bibelvers aus dem Alten Testament zitiert: „Schicke dich an ..., deinem Gott zu begegnen“ (Amos, Kapitel 4, Vers 12). Man mag nicht an Gott glauben. Man mag die Existenz eines höheren Wesens sogar grundsätzlich verneinen. Aber was zählt das alles, wenn man von jetzt auf gleich nicht mehr lebt- Zählt dann noch die heutige Überzeugung-

Der eine mag sagen: Spielt keine Rolle! Es gibt kein Jenseits. Jedenfalls keines mit Himmel und Hölle. Und wenn doch: Was dann- Wenn es einen Gott gibt, dann entscheiden nicht wir, was das Jenseits bedeutet. Und selbst, wenn Du nur mit einer Wahrscheinlichkeit von einem Promille überhaupt die Möglichkeit für einen Gott einräumst: Was, wenn dieses Promille auf einmal Wahrheit wird-

Heute noch gibt es einen Weg. Gott selbst bietet ihn in dem Herrn Jesus Christus an. Er muss aber persönlich akzeptiert werden. Einen anderen Weg gibt es nicht!

Auch für Christen gilt, dass sie dann, wenn sie plötzlich von ihrem Gott und Vater im Himmel abgerufen werden, die Dinge nicht mehr in Ordnung bringen können auf der Erde, die es noch zu regeln gibt! „Schicke dich an, deinem Gott zu begegnen.“ Jeder sollte sein Haus heute bestellt haben. Ob wir dazu morgen noch in der Lage sind, wissen wir nicht. Auch Du nicht!