20.04.2006 Persönlicher Glaube | Jesus Christus / Gott

Göttliche Ruhe und Göttliches Wirken

„Den festen Sinn bewahrst du in Frieden, in Frieden; denn er vertraut auf dich. Vertraut ewig auf den HERRN; denn in Jah, dem HERRN, ist ein Fels der Ewigkeiten“ (Jesaja, Kapitel 26, Verse 3 und 4).

Göttliche Ruhe

Gottes Wege sind hinter den sichtbaren Begebenheiten verborgen. Aber Er ist es, der alle Dinge lenkt, auch wenn Er nicht direkt gesehen werden kann. Wir müssen das lernen und Ihn wirken lassen. Wir sollten nicht so viel an die geschäftigen Arbeiten der Menschen denken - sie vollführen Gottes Absichten. Die übrigen von ihnen werden untergehen und verschwinden - wir haben nur in friedevoller Weise seinen Willen tun.

J. N. Darby (19. Jahrhundert)

„Erkennt doch, dass der HERR den Frommen für sich abgesondert hat! ... Denkt in eurem Herzen nach auf eurem Lager und seid still! - Sela. Du hast Freude in mein Herz gegeben, mehr als zur Zeit, als es viel Korn und Most gab. In Frieden werde ich sowohl mich niederlegen als auch schlafen; denn du, HERR, allein lässt mich in Sicherheit wohnen“ (Psalm 4, Verse 4 und 5, 8 und 9).

Die Souveränität des Vaters ist das, was alleine dem Herzen eines Christen angesichts einer Welt voller Bosheit Ruhe gibt. Wenn man weiß, dass die Dinge trotz der Rebellion der Geschöpfe bis heute genauso sicher in seiner Hand sind wie schon immer: Das bringt - und nur das bringt echte Erleichterung. Immer noch regiert Er über allem. Und da, wo das Böse nicht in Gutes verwandelt werden kann, begrenzt oder verbietet Er es.

F. W. Grant (19. Jahrhundert)

„Du bist furchtbar, und wer kann vor dir bestehen, sobald du erzürnst! Du ließeset Gericht hören von den Himmeln her; die Erde fürchtete sich und wurde still, als Gott aufstand zum Bericht, u9m zu retten alle Sanftmütigen des Landes. - Sela. Denn der Grimm des Menschen wird dich presien; mit dem Rest des Grimmes wirst du dich gürten“ (Psalm 76, Verse 8 bis 11).

Stille, mein Wille! Dein Heiland wird zeigen,
Wie vor ihm Meer und Gewitter muss schweigen.

(Be still, my soul: the waves and winds still know
His voice who ruled them while he dwelt below.)

Katharina von Schlegel (1752)