19.08.2006 Ehe & Familie | Versammlung / Gemeinde

Kinder in den Zusammenkünften?

Das Beispiel im Alten Testament

„Und ganz Juda stand vor dem HERRN, samt ihren kleinen Kindern, ihren Frauen und ihren Söhnen. Und Jachasiel ... - auf ihn kam der Geist des HERRN mitten in der Versammlung. Und er sprach: Hört zu, ganz Juda und ihr Bewohner von Jerusalem und du, König Josaphat! So spricht der HERR zu euch“ (2. Chronika, Kapitel 20, Verse 13 bis 15).

Manchmal wird die Frage gestellt: „Wann sollten Kinder von ihren Eltern mit in die christlichen Zusammenkünfte genommen werden?“ Meine Antwort lautet: „Beginne damit sofort!“ Man sollte eigentlich erwarten, dass Kinder dort zusammen mit ihren Eltern sind. Zudem ist klar: Wenn Eltern die Zusammenkünfte nicht regelmäßig besuchen, werden auch ihre Kinder den Zusammenkommen wenig Bedeutung beimessen.

Ein schönes Bild

Es ist in der Tat schön zu sehen, wenn Vater, Mutter, aufwachsende Kinder und sogar das Baby in ihren Armen, alle zusammen sitzen. Wir alle wissen, dass es Zeiten gibt, in denen die Kinder krank sind. Oder es gibt andere Hinderungsgründe. Aber ich spreche davon, was wünschenswert ist.

Manche Kinder lernen sehr leicht, still zu sitzen. Andere haben damit große Mühe. Hier ist Weisheit und Geduld aufseiten der Eltern nötig, unermüdlich weiter zu machen, bis die Kinder gelernt haben, wie man sich verhalten soll. Aber es mag auch Geduld und Verständnis aufseiten der anderen nötig sein! Normalerweise dauert es nur eine kleine Zeit für jedes Kind. Aber natürlich: Wenn das Kind einmal einen zu großen Krach veranstaltet, sollte man mit ihm rausgehen. Aber: Eltern, gebt nicht auf!

Ach, es gibt so viel zu tun ...

Die Versuchung ist groß, dass man Kindern erlaubt, von den sonntäglichen Zusammenkünften oder denen, die in der Woche stattfinden, fern zu bleiben, weil sie noch Arbeiten für die Schule, z.B. Klausuren, vorbereiten müssen. Wir empfehlen Eltern, in einem solchen Fall nicht noch lange nach der Versammlungsstunde mit den Geschwistern im Versammlungsraum zu bleiben, sondern zügig nach Hause zu fahren, damit die Kinder ihre Dinge ordnen können. Am besten werden die Schularbeiten natürlich vor den Zusammenkünften fertiggestellt.

Der Segen des Herrn

Möge der Herrn Eltern ermutigen, treu darin zu sein, ihre Kinder mit zu den christlichen Zusammenkünften zu nehmen. Daraus wird viel Segen sowohl für sie als auch für ihre Kinder hervorkommen.