26.07.2003Versammlung / Gemeinde

Die Versammlung Gottes (12) – und was ist mit Anhängern des Islam/Buddhismus …?

Wir alle kennen diese Redensart: Es gibt viele Wege nach Rom. Und Friedrich der Große meinte auch, dass jeder nach seiner Fasson selig werden könne. Zudem ist unzweifelhaft, dass es in allen möglichen Religionen aufrichtige Menschen gibt, die es ehrlich meinen. Das muss Gott sehen und anerkennen, meinen daher viele.

Aber eines wird dabei gerne vergessen: Den zu befragen, der die Autorität über unser Leben hat, der der Richter der Menschen ist. Wenn ich weiß, dass jemand über Leben und Tod bestimmt, dann werde ich doch ihn selbst fragen (müssen), was Er als Voraussetzung für das Leben festlegt.

Die Auferstehung Jesu Christi - kein Beweis?

Im Gespräch wird vielfach darauf hingewiesen, dass es keinen Beweis gebe, dass die biblische Botschaft die richtige sei. Und hier kommt ein wichtiger Punkt zum Tragen: Es ist wirklich so - einen sichtbaren Beweis gibt es nicht. Und doch gibt es ihn: Die Auferstehung Jesu. Denn sie ist die Antwort Gottes auf das Werk, dass Jesus Christus am Kreuz von Golgatha vollbracht hat. Aber es ist wahr: Dieses zu akzeptieren, dazu gehört schlichter Glaube. Glaube ist keine Unsicherheit, sondern das bewusste Festhalten von Dingen, die man nicht sieht.

Und ohne Glaube wird kein Mensch errettet werden. Aber viele Menschen übersehen, dass es eines mindestens so ausgeprägten Glaubens bedarf, um an die Versprechungen der vielen Religionen zu glauben. Gott hat sich offenbart. Er hat es in der Schöpfung getan (Römer 1,19.20). Vor allem aber hat Er es in unnachahmlicher Weise in dem Herrn Jesus getan (Johannes 1,18). Das zu verstehen, auch dazu bedarf es des Glaubens. Aber da die Bibel das Wort Gottes ist, das man nicht beweisen muss, weil es seine eigene Kraft von selbst offenbart, ist dieser Glaube bis heute „möglich“ für jeden Menschen, der sich Gott ausliefern will.

Wer Jesus Christus hat, hat alles - ohne Ihn nichts!

Die Bibel macht ganz deutlich, dass der entscheidende Punkt die Person des Herrn Jesus ist: „Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht“ (1. Johannes 5,12). Wenn sich ein Mensch gegen den Herrn Jesus stellt, geht er verloren. Denn man kann nicht zu Gott ja sagen, zu Jesus Christus aber nein sagen. Denn Jesus ist Gott, der ewige Gott, und wir können ausschließlich durch sein Werk am Kreuz von Golgatha gerettet werden. „Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen“ (Apostelgeschichte 4,12).

Ein Anhänger einer Religion mag nun sagen: Schön und gut. Aber wer stellt mir sicher, dass es auch so ist? Hierzu kann man nur sagen: Es ist der Glaube. Aber Glaube ist keine Fantasterei! Glaube ist ein Einstellen auf die Wirklichkeit. Ja - der biblische Glaube ist insofern intolerant, als er einen Religionsglauben als Irrglauben bezeichnet. Aber wenn ein Mensch weiß, dass ein Mensch im Tod landet, wenn er einen bestimmten Weg läuft: Wäre es nicht fahrlässig, ihn nicht zu warnen?

Religionen führen in die Irre - Christus an das Herz Gottes

Was gibt es nun für Unterschiede zwischen dem Evangelium und den Religionen?

In allen Religionen versucht der Mensch von sich aus, Gott zu erreichen. Er muss sich zu Gott erheben. Gott aber sagt in seinem Wort, dass wir Menschen durch die Sünde unbrauchbar sind, für Gott nicht zu verwenden (Römer 3,10-12).

In allen Religionen muss der Mensch etwas TUN, um gerettet zu werden. Gott sagt dagegen, dass der Mensch, weil er Sünder ist, gar nichts tun kann. Aber Gott hat alles getan, indem Er Jesus Christus als Sühnung für unsere Sünden gesandt hat. Er hat sich zu uns herabgeneigt (1. Johannes 2,2). Bis heute ist es unmöglich, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Und auch geistlich ist das wahr. Aber wir brauchen einen Erlöser, jemanden, der uns aus unserer Schwierigkeit errettet. Das ist Jesus Christus.

Alle prophetischen Aussagen, die sich im Alten Testament auf das Kommen des Herrn Jesus beziehen, sind erfüllt worden. Es sind über 330. Das gibt es bei keiner Religion. Und diese sind ohnehin erst nach Christi Geburt entwickelt worden.

Es gibt bislang keinen Menschen, der wirklich aus den Toten auferstanden wäre. Außer Jesus Christus. Und Er hat als Sohn Gottes die biblische Wahrheit gegeben - die des Christentums.

Nur ein Gott der Liebe! - und Religionen des Muss

In keiner Religion verlässt Gott den Himmel, um den Menschen zu erretten. Gott hat es getan, in Jesus Christus, seinem Sohn (Johannes 1,18).

Und es gibt nur einen Gott, der Liebe ist und den Menschen liebt (Johannes 3,16). Es ist wahr, Er ist auch Licht. Aber Er ist Liebe, um den Menschen zu erretten. Das kennt keine Religion.

So bleibt es bestehen, was die Bibel sagt, was wir glauben, und was Gott immer wieder durch seinen Geist der Kraft bestätigt: Nur der, der an den Jesus der Bibel glaubt als an seinen persönlichen Retter, wird errettet. Er gehört zu der Versammlung, für die Christus sich hingegeben hat (Epheser 5,2).