14.02.2003Jesus Christus / Gott | Kolosser

Herrlichkeiten Jesu Christi (06) - der Herr

"Wir danken dem Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus allezeit."

Jesus Christus ist Retter

Jeder Mensch, der Jesus seine Sünden bekennt, darf Ihn seinen persönlichen Erretter oder Heiland nennen. Für viele ist Jesus jedoch nicht nur Retter, sondern zugleich auch Herr. Für viele- Nein für alle! Diesen Gedanken finden wir schon in Lukas 2,11: "Euch ist heute ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr!" Das konnten die Engel den Hirten auf dem Feld bereits anläßlich der Geburt Jesu zu ihrer Freude mitteilen. Und jeder, der Jesus als Retter für seine Sündenschuld angenommen hat, darf dies auch heute bestätigen.

Wenn wir von Jesus, sprechen, dann sprechen wir von dem Erretter, der zugleich unser Herr ist. Und zwar ist Er das allein schon deshalb, weil Er Gott ist. So mußte der Jünger Thomas am Auferstehungstag unseres Heilands bewundernd ausrufen: "Mein Herr und mein Gott!" (Johannes 20,28). Aber Jesus Christus ist auch als Mensch unser Herr geworden: "Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, daß Gott Ihn (Jesus Christus) sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat." (Apg 2,36) Durch das vollbrachte Werk am Kreuz von Golgatha hat sich der Mensch Jesus das Recht erworben, Herr zu sein.

Die Herrschaft Jesu Christi

Auf wen trifft diese Herrschaft heute eigentlich zu- Nur auf gläubige Christen- "Jede Zunge wird bekennen, daß Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters" (Phil 2,11). Da der demütige Mensch Jesus alle Ratschlüsse Gottes hinsichtlich des Menschen und dieser Erde vollkommen erfüllt hat, bekam Er von Gott das Anrecht, in bezug auf jeden Menschen Herr zu sein. Jeder, ober er Ihn heute annimmt oder ablehnt, muß Ihn einmal verehren und anbeten. Wer Ihn aber nicht schon heute in dieser Gnadenzeit freiwillig Herrn nennt, wird dann feststellen, daß Christus nicht mehr Retter, sondern Richter sein wird. Das bedeutet den ewigen Tod, ewige Trennung von Gott.

Wir dürfen aber heute schon Jesus unseren Herrn nennen. Damit verbindet sich der Gedanke, daß wir Ihm gehorsam sein dürfen – ja Ihm Gehorsam schulden. Als Seine Jünger folgen wir Ihm nach und hören auf das, was Er uns zu sagen hat. Und wir dürfen Ihn als Herrn auch anderen predigen: "Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christum Jesum als Herrn." (2. Kor. 4,5).

Wie herrlich, daß nicht irgend jemand, sondern Jesus Christus unser Herr ist. Selbst das letzte Wort der ganzen Bibel spricht von Ihm als dem Herrn: "Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit allen Heiligen!"