16.11.2016 Persönlicher Glaube | Jesus Christus / Gott

Mit Jesus kann man heute wohl alles verbinden

Damit nicht genug! Jetzt will man auch wissen, dass Cannabis bei den Wunderheilungen des Herrn eine Rolle gespielt haben könnte. „In der Antike wurden Krankheiten wie Epilepsie der dämonischen Besessenheit zugeschrieben. Die erfolgreiche Behandlung solcher Leiden wurde als Exorzismus oder Wunderheilung betrachtet, auch wenn Öle und Kräuter zum Einsatz kamen.“ Bei vielen Wundern Jesu könne es sich letztlich um die schlichte Anwendung solcher „Drogen“ gehandelt haben. Und auch dass die Jünger den Herrn auf dem Wasser wandeln sahen, würde jetzt in einem ganz neuen Licht erscheinen. Der Cannabis-Konsum heute sei daher etwas Christliches und nicht zu verwerfen. Darauf kann man nur mit der Schrift antworten: „Diese aber lästern, was sie nicht kennen; was irgend sie aber von Natur wie die unvernünftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich ... Irrsterne, denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist“ (Judas 10.13).

Man versucht heute mit allen Mitteln, den Herrn in den Dreck zu ziehen

Man kann offensichtlich heute alles über den Herrn Jesus verbreiten. Hauptsache, es steht im Widerspruch zur Bibel. Schon immer hat der Mensch versucht, die Wunder der Bibel physikalisch oder menschlich zu erklären. Jedes Mittel ist da recht, weil es dazu führt, dass die biblische Botschaft, dass Jesus Christus der Erlöser ist, damit zumindest in Zweifel gezogen werden kann, wenn sie nicht zunichte gemacht wird.

Was auch immer für „heutige“ Zutaten in Salböl und sonstigen Zusammenstellungen gewesen sind – von einem dürfen wir fest ausgehen: Mit Drogen und Drogenkonsum hatte dies nichts zu tun. Als ob der Herr Jesus Drogen konsumiert oder gutgeheißen hätte! Und es ist ja auch nicht von ungefähr, dass der Mensch an dem damaligen Salböl nicht riechen durfte (2. Mose 30,38). Gott wollte von Anfang an gar nicht erst den Gedanken an irgendeinen Missbrauch von Stoffen zulassen.

Stellen wir uns noch öffentlich auf die Seite unseres Retters?

Für uns stellt sich jedoch die Frage, ob wir „aufstehen“, wenn unser Herr in einer solchen Weise in den Dreck gezogen wird. Haben wir noch den Mut, für unseren Herrn einzustehen, wenn solche Dinge in unserer unmittelbaren Umgebung erzählt werden? Oder sind wir inzwischen so feige geworden, dass wir hoffen, durch unser Schweigen Ablehnung zu dokumentieren?

Letztlich wäre das nichts anderes als eine moderne Form der Verleugnung unseres Herrn. Auch Petrus stand nicht zu seiner persönlichen Beziehung zum Herrn, als es im Hof des Hohenpriesters darauf ankam. Wohl uns, wenn wir uns nicht scheuen, uns wirklich als Christen zu bekennen. Dann lassen wir nicht zu, dass in unserer Gegenwart ein verunehrendes Wort unserem Herrn gegenüber unwidersprochen stehen bleiben kann.

Wir haben neuen Mut nötig!

Es ist wahr: Dazu gehört Mut. Aber ist nicht Christus sogar für uns gestorben, damit wir leben können? Hat Er nicht alles aufgegeben, um uns zu erwerben? Dann sollten wir auch bereit sein, eine kleine Antwort der Liebe als Dank zu geben.

Denn wenn wir zum Beispiel zulassen, dass Wunder keine Wunder mehr sind, bröckelt die ganze Autorität der Bibel langsam, aber sicher weg. Und dann haben wir selbst nichts mehr in der Hand, woran wir uns festhalten könnten. Denn die Bibel ist der einzige objektive Maßstab, den wir besitzen. Er reicht aus. Aber wir brauchen ihn auch!