06.09.2004Ehe & Familie | Persönlicher Glaube

Promis im Kabbala-Fieber: Okkultismus und Mystizismus überall auf dem Vormarsch!

Der neue Trend: Kabbala

In Promi-Kreisen gibt es jetzt wieder einmal einen neuen Trend: Die Kabbala gilt neuerdings als das Maß aller Dinge, eine Art Geheimlehre des jüdischen Glaubens mit mystischen Elementen. Eine Trendsetterin, die viele anhimmeln, macht Kabbala bei den Stars bekannt und beliebt - und damit auch bei dem „gemeinen Volk“: Madonna, die sich ja jetzt nicht von ungefähr Esther nennt - fast schon fanatisch. Britney Spears, Gwyneth Paltrow, Christina Aguilera, Demi Moore, Ashton Kutcher und die Beckhams - und viele mehr. Man sieht sie jetzt alle mit dem roten Wollfaden, den Kabbala-Anhänger, ums Handgelenkt tragen. Er soll sie alle vor dem bösen Blick schützen.

Das alles ist letztlich nichts anderes als eine moderne Form von Okkultismus und Mystizismus - nur, dass jetzt auch noch der religiöse Deckmantel hervorgezogen wird, um diese Art des Okkultismus salonfähig zu machen. Und damit wird das ganze noch problematischer, noch gefährlicher.

Kabbala und andere Methoden sind purer Götzendienst!

Letztlich ist das alles nichts anderes als moderner Götzendienst. Nicht von ungefähr ist das letzte Wort des Apostels Johannes an die Empfänger seines ersten Briefes: „Kinder, hütet euch vor den Götzen!“ (1. Johannes Kapitel 5 Vers 21). Wenn man diesen Götzendienst nämlich einmal in der Schrift genau verfolgt, stellt man fest, dass er - zumindest fast - immer auch mit geistlich-spirituellen Erfahrungen und Wünschen zusammenhängt.

Ist es nicht symptomatisch, dass das buchstäbliche Niederfallen vor Kerzen, Heiligenbildern und sonstigen sogenannten heiligen Dingen gerade in der katholischen Kirche stattfindet? - Nicht, dass wir hier irgendetwas gegen die Menschen und besonders die Gläubigen in dieser Kirche sagen wollten! Aber das System beweist auch durch diese Dinge, dass es einfach ungöttlich, gottlos, ja widergöttlich ist!

Noch nie einen Glücksbringer benutzt? 3mal Klopfen? Toi, Toi, Toi?

Aber letztlich stehen wir alle in Gefahr, unsere eigenen Glücksbringer zu kreieren. Denn um nichts anderes handelt es sich ja in der jetzigen Modewelle auch bei Kabbala. Man will sich schützen. Man will sein Glück erzwingen. Auch manche Christen schauen daher in Horoskope. Sicher, man gibt kein Geld dafür aus. Aber man schaut sich das in der Tagszeitung oder im Journal an. Auch Christen nehmen zu ihren Klassenarbeiten und Klausuren ihr Stofftier mit - ohne Bedeutung, natürlich. Aber wehe, es fehlt! Ist das nicht reiner Götzendienst, der auf irgendwelche mystischen Kräfte vertraut, die natürlich gar nicht vorhanden sind!

Es ist faszinierend, dass in einer materialistisch ausgerichteten Gesellschaft, in der der Glaube an Jesus Christus als den Sohn Gottes komplett abgelehnt wird, diese Formen spiritueller Erfahrungen eine solch große Rolle spielen. Aber es ist auf der anderen Seite doch nicht so verwunderlich - denn jeder Mensch spürt letztlich, dass er etwas übersinnliches, etwas überirdisches nötig hat. Es ist in seine Seele gelegt. - Übrigens: Toi, Toi, Toi kommt nach Meinung vieler von Teufel! Zumindest gehört es in den Bereich des Okkultismus ...

Was die Bibel sagt!

„Was nützt ein geschnitztes Bild, dass sein Bildner es geschnitzt hat, ein gegossenes Bild und das Lügen lehrt, dass der Bildner seines Bildes darauf vertraut, um stumme Götzen zu machen? Wehe dem, der zum Holz spricht: Wache auf!, zum schweigenden Stein: Erwache! Er soll lehren? - Siehe, er ist mit Gold und Silber überzogen, und gar kein Odem ist in seinem Innern. Aber der HERR ist in seinem heiligen Palast - schweige vor ihm, ganze Erde!“ (Habakuk Kapitel 2 Verse 18 bis 20).

Wir wollen aufpassen, dass nicht auch wir auf tote Materie vertrauen und dieser eine mystische Kraft beimessen. Als ob diese Materie als Götzenbild, als Amulett und Glücksbringer irgendetwas bewirken könnte!

Gott hat etwas Besseres!

Wenn ein Mensch die Sucht nach Dingen im Jenseits hat - dann mag er zu dem HERRN der ganzen Erde, zu Gott in seinem heiligen Palast kommen. Der ewige Gott, der Mensch geworden ist, hat gesagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes Kapitel 6 Vers 37).