25.08.2004 Persönlicher Glaube

Zuneigung und Unwissenheit

„Am ersten Tag der Woche aber, ganz in der Frühe, kamen sie zu der Gruft und brachten die Gewürzsalben, die sie bereitet hatten. Sie fanden aber den Stein von der Gruft weggewälzt; und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht“ (Lukas 24,1-3).

Zuneigung und Unwissenheit

Es gibt etwas sehr Ermutigendes in der Begebenheit der Frauen, die am Auferstehungstag mit ihren Gewürzen und Salben zu dem Grab des Herrn kamen. Die Frauen zeigten Unwissenheit - aber zugleich auch Zuneigung!

Es war Unwissenheit, die sie dazu brachte, den Lebenden, den Auferstandenen unter den Toten zu suchen. Aber es war Zuneigung, die sie dazu brachte, unbedingt dafür Sorge tragen zu wollen, den toten Körper des Herrn zu versorgen.

Gott sucht unseren Glauben!

Was machen wir mit unwissender Zuneigung? Wir sollten sie schätzen, aber nicht mit ihr zufrieden sein! Gott möchte keine Liebe an der Stelle von Glauben haben!

So erschrecken die Frauen, als sie die glänzenden Engel am leeren Grab sehen. „Als sie aber von Furcht erfüllt wurden und das Angesicht zur Erde neigten, sprachen sie zu ihnen: Was sucht ihr den Lebendigen unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch, wie er zu euch geredet hat, als er noch in Galiläa war, als er sagte: Der Sohn des Menschen muss … am dritten Tag auferstehen“ (Lukas 24,5-7). Die Engel weisen die Frauen zurecht. Wir mögen es nicht, wenn unsere Liebe zurechtgewiesen wird. Aber unser Unglaube muss gerügt werden!

Wenn wir uns erinnerten!

Danach erinnerten sie sich der Worte des Herrn. In wie viele Probleme laufen wir hinein, weil wir uns nicht an die Worte Gottes erinnern! Gottes Worte befähigten den Herrn Jesus, den Sieg zu erringen, als Er von dem Satan versucht wurde. Die Frauen taten diese unsinnige Sache, weil sie sich nicht der einfachsten Worte des Herrn erinnerten, die an ihre Ohren gedrungen waren. Aber Gott war ihnen gegenüber gnädig!

Wie schön ist es zu sehen, dass der Gott aller Gnade mit uns selbst angesichts unserer Fehler spricht. So sollte unsere Gesinnung die des Psalmisten sein, der sagte: „Er strafe mich - es ist Öl des Hauptes. Mein Haupt wird sich nicht weigern“ (Psalm 141,5).